19S Methoden zur geographischen Ortsbestimmung.
Beob. scheint). Zenitdistanz.......-...= 51° 3'
(Indexfehler)...........\ . = — 5
Refraktion................= -f- 1,2
Wahre Zenitdistanz der Sonne.........= 50° 59',2
Mit diesen Daten und der gegebenen Polhöhe <p ergibt die Rechnung nach Formel 52):
<p = 52° 30,3' ö — tp = 5° 11,4'
d = 11 53,9 6 — 8 = 45 47,8
3 = 50 59,2 ö — e = 6 42,5
20=115° 23,4' Chronometerangabe in BMZ. = 21 h 2S m 38 5
6 = 57 41,7
log sin (e — <p) = 8,9564, log cos ö = 9,7279
log sin (ö — Ö) == 9,8554, log cos (ö — s) = 9,9970
8,8118 * 9,7249
* 9,7249
= 9) 0869 logtgU = 9,5435, \t = 19<> 16'
i = 38° 32' = 2 h 3'4 m 8 S (ostL)
Wahre Berliner Zeit der Beobachtung . = 21 h 25™ 52 s (24 h — t) Zeitgleichung..........= + 252
Mittlere Berliner Zeit.......= 21 28 44
Chronometerangabe in BMZ.....= 21 28 38
Uhrkorrektion z/ ü..... ~ '. . = + 6 S ~
Da diese Uhrkorrektion von dem in erster Näherung angenommenen z/ U = 0 nur um 6 S verschieden ist und die Sonnendeklination für 6 B sich nur wenig ändert, ist eine Wiederholung der Rechnung mit dem neuen z/ U unnötig.
2)j. Zeitbestimmung durch Messung korrespondierender Zenitdistanzen desselben Gestirns.
Das Wesen dieser Methode ist von demjenigen der vorangehenden nur insofern verschieden, als es sich hierbei um die Bestimmung der Uhrkorrektion aus den Uhrangaben handelt, zu welchen ein und dasselbe Gestirn vor und nach dem Meridiandurchgange, aber auch möglichst nahe dem ersten Vertikal, die