Personenregister
Das Personenregister ist nach den Familiennamen alphabetisch geordnet. Innerhalb der Familiennamen werden die Personen nach der alphabetischen Folge der Vornamen gebracht. Wenn mehrere denselben Vornamen führen, werden zuerst die mit einem, dann die mit mehreren Vornamen aufgeführt. Kommen mehrere Studenten mit gleichen Familien- und Vornamen vor, so sind diese alphabetisch nach den Heimatorten geordnet. Kommen auch hier mehrere vor, so sind diese chronologisch geordnet.
Zur obigen Vorbemerkung von Achelis sei noch folgendes hinzugefügt: Die Form der Vornamen ist im Register nicht immer genau dieselbe wie in der Handschrift. Vornamen, die in dieser abgekürzt sind, findet man im Register zuweilen ganz ausgeschrieben, z. B. Blasius bei Merrem 1777,8 (in der Handschrift nur B. Merrem). Häufig bietet das Register etwas andere Formen der Abkürzung als die Handschrift, etwa Joh. statt Johs. oder Jhs. u. ähnl. Hätte man hierin eine völlige Übereinstimmung des Registers mit der Handschrift herbeiführen wollen, so wäre die endliche Drucklegung der Matrikel noch weiter hinausgezögert worden. Aber auch so ist es überall leicht möglich, an Hand des Registers festzustellen, wo ein Student, dessen Familien- und Vornamen man kennt, in der Matrikel verzeichnet ist, und man kann dann den genauen Wortlaut des Immatrikulationsvermerkes dort sehen. — Notwendig ist das besonders dann, wenn Achelis mehrere in der Schreibung voneinander abweichende Formen desselben Namens oder ähnlich klingende Namen unter einem Stichwort gebracht hat. So sind unter „Brüning" auch Henr. Bruningk (1661,55), Johs. Brüning (1642,4), Johs. Julius Brüning (1684,56), Melchior Brüningh (1689,33), Thomas Bruningius (1629,13) und Wilh. Bruningius (1648,30) verzeichnet. Bei Brüningh, Brüning, Bruningius und Bruningk ist im Register jeweils vermerkt: s. Brüning. — Nennt das Register mehrere Abkömmlinge einer Adelsfamilie unter einem Stichwort, so ist gewöhnlich nur bei diesem, dem Familiennamen mit dem Vornamen des ersten in der Reihe, das Adelszeichen angegeben: von (v.), ä (a) oder de. Wie in diesen Fällen der Adel in der Matrikel bezeichnet ist, das zeigt sich, wenn man in ihr an den Stellen nachsieht, die im Register bei den Vornamen angegeben sind. Man bemerkt dann z. B., daß von der Familie v. Munch[h]ausen (so im Register) zwei Studenten bei ihren Einträgen in die Matrikel die Namensform mit v. wählten, zwei andere die mit ä und zwei die mit de. — Auch bei solchen Zusammenfassungen mehrerer Studenten mit denselben oder mit ähnlichen Familiennamen, in denen ein Umlaut vorhanden ist, muß man in der Matrikel selbst nachsehen, wenn man wissen will, wie dort der Umlaut bezeichnet ist (z. B. mit ö, oe oder öe).
B ö r t z 1 e r