XVIII
Die Interpunktion der Handschrift wurde im Druck nur unwesentlich geändert. Mit großen Anfangsbuchstaben wurden Satzanfänge, Namen und Titel gedruckt und die Bezeichnungen der Fakultäten, ferner die ersten Buchstaben nach den von Post stammenden Randbemerkungen mit Kreisen.
Den Text der Matrikel hat Th. O. Achelis dadurch stark bereichert, daß er aus gedruckten und ungedruckten Quellen, mit denen er sich seit über 50 Jahren beschäftigt hatte, biographische Mitteilungen beisteuerte. Sie geben Aufschluß, an welchen hohen Schulen die in Bremen Immatrikulierten sonst noch studierten. Diese Mitteilungen finden sich in den Anmerkungen, auf die durch Sterne vor den Namen der betreffenden Studenten hingewiesen wird. Andere Anmerkungen, die durch Quadrate bezeichnet sind, bringen Bemerkungen zum Wortlaut des Textes, von Achelis besonders zu den Namensformen, von mir hauptsächlich zu den Texten der Zwischenbemerkungen. Wenn für denselben Studenten sowohl eine Anmerkung mit Stern als auch eine solche mit Quadrat gegeben wird, ist das durch ein Dreieck vor dem Namen angezeigt.
Achelis schrieb: „Die biographischen Anmerkungen versuchen Hinweise auf den Besuch anderer Universitäten und Hoher Schulen zu geben. Die herausgegebenen Matrikeln habe ich in Fr. Weckens Taschenbuch für Familiengeschichtsforschung, 7. Aufl., neubearbeitet von Johannes Krauße, 1951, zusammengestellt. Die bis 1962 hinzugekommenen Matrikeln stehen in meinem Buch .Universitätsmatrikeln und ihre Benutzung (1963)'. Auskünfte über die ungedruckten Teile der Helmstedter Matrikel gab das Niedersächsische Staatsarchiv in Wolfenbüttel, für Jena Herr Günter Steiger von der dortigen Universität. Es wird stets nur das Jahr der Immatrikulation angegeben, nicht der Tag oder das Semester." Inwieweit Achelis seit 1963 noch andere Matrikeln zu Rate gezogen hat, ist mir nicht bekannt.
Eine weitere Notiz von Achelis besagt: „Wegen der in den Anmerkungen vorkommenden nur mit den Autorennamen zitierten Literatur muß auf die Einleitung verwiesen werden." Leider ist darüber in seinem Nachlaß nichts zu finden. Da mir dieser erst im Herbst 1967 zuging, als der Druck bald vollendet sein sollte, kann eine vollständige Liste des von Achelis benutzten meist gedruckten Schrifttums jetzt nicht mehr aufgestellt werden 15 ).
In den Anmerkungen mit Sternen sind von Achelis auch die sogenannten Censurae ausgewertet. Diese bewahrt die Bremer Staatsbibliothek unter dem Titel Catalogi dominorum studiosorum illustris Gymnasii
') An Literatur, die Achelis als Grundlage für die biographischen Anmerkungen und die Anmerkungen zum Text außer gedruckten und ungedruckten Matrikeln benutzt haben kann und z. T. sicher benutzt hat, sei hier genannt: Georg Becker: Die Studenten aus dem niederländischen Räume an deutschen Gymnasien und Universitäten. I. Teil: Niederrheinische Anstalten und das „Gymnasium illustre" zu Bremen, 1944. —■ Die Niederländer sind hier nach einer „Handschrift im Besitze von Dr. theol. Rotscheidt" aufgeführt.