1345. Februar 22.
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Nr. 530.
Die Grafen Gerhard und Johann von Hoya überlassen der Bremer Bürgerin Gertrud, Witwe Alberts von Wolde, das Obereigenthum und die Lehnsherrlichkeit an einem Stück
Landes in Walle.
22. Februar 1345. ')
Universis hanc literam visuris seu audituris Gherhardus et Johannes dei gratia comites || in Hoya salutem in domino sempiternam. Noveritis, quod nos cum voluntate et consensu om||nium nostrorum lieredum, matura deliberatione prehabita, dimisimus et per presentes dimittimus j| Gliertrudi, relicte quondam Alberti de Wolde a ) civi Bremensi, et suis lieredibus dominium et omne pheodale jus et quicquid juris, proprietatis et servitutis habuimus in dimidia terra sita in Walle, quam Thidericus dictus de Gropelinglie pro nunc colit et quam olim dictus Albertus a nobis in plieodo possedebat (sie!) et habebat etc. . . Datum anno domini millesimo CCC. quadragesimo quinto, in die beati Petri ad cathedram.
') Nach dem Original in Trese 15. Anhangend das grosse Siegel des Grafen Gerhard und ein Bruchstück von dem des Grafen Johann. Vgl. Urh. Nr. 538.
Am 23. Juni d. J. (in vig. b. Johannis baptiste) überlassen die beiden Grafen dem Bremer Bürger Bichard von Motsele die Behnsherrlichkeit an einem Viertelland in der Vahr. Original in Trese 40, an grün- und schwarz- seidenen Fäden hängen die kleinen Siegel der beiden Grafen.
Nr. 531.
Conrad, Sohn des verstorbenen Gotschalk Frese, und Johann, Sohn des verstorbenen Hermann eines Bruders des Conrad, verkaufen der Aebtissin Elisabeth und dem Convent zu Lilienthal zwei Viertel Landes in der Vahr für 97 Mark. (Datum a. d. 13i5, in festo b. Petri ad cutbedr.)
22. Februar 1345. ')
') Original in Trese 13.
Am 24. März d. J. verkaufen die Aebtissin Elisabeth, die Priorin Hildegunde und der Convent zu Lilienthal das gleiche T^and in der Vahr für den gleichen Breis, unter Vorbehalt des Bückkaufsrechtes, dem Bremer Bürger Ludolf von Sottrum. . . Datum a. d. 1345, feria quinta proxiraa post festum Palmarum. Original in Trese 13. Anhangend die Siegel der Aebtissin Elisabeth und des Convents in Lilienthal.
a ) Orig. Wole. Es ist ohne Zweifel der Bathsherr Albertus Wolde, der seit 1330 im Bathe gesessen hatte; vgl. auch Urk. Nr. 538.
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