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Feldzug der Hanseaten in den Jahren 1813 und 14 oder die authentische Geschichte der von den freien Städten Hamburg, Lübeck und Bremen errichteten Legion / von einem Augenzeugen
Entstehung
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Tage, an welchem die Franzosen Hamburg wieder be­setzten, sie nach einem Jahre, wenigstens die Letzten, die befrei'ete Sradt wieder verließen.

Zweiter Abschnitt.

Cautonnemenc im Mecklenburgischen bis zum Wiederausbruch der Feindseligkeiten.

Nebst andern Truppen des Tettenboruschen Corps bezog auch, ein Theii der Hanseaten auf dem Berge vor Lauenburg ein Lager. Schon gewohnt des Bivonaquirens wußten sich die Leute hier bald «nzurichten, und da bei der Verkheidignng Hamburgs, besonders die Infanterie, oft hungern mußte, weil man vergaß, Lebensmittel für sie zu besorgen, so fiel es hier um desto weniger auf. Auch jetzt noch verfolgte der Feind uns wenig, und die Audrangenden wurden bei Geesthacht von einem Theil unserer Infanterie und der 4M! und Mn Escadron Cavallerie im Zaum gehalten, und die täglichen Necke, reim endigten immer zu uuserm Vortheile. Am jensei­tigen Ufer der Elbe sah man die Franzosen häufig her­umgehen,, und es war ein Zeitvertreib für die Leute, daß sie vom diesseitigen Ufer aus, die Franzosen vom Deiche hernnterschossen.

In Laueubnrg selbst durfte sich kaum eine Uniform sehen lassen, ohne daß die Franzosen, jedoch ohne Wich-