Einleitung.
^ine der merkwürdigsten Epochen für Europa, und besonders auch für die Geschichte Deutschlands, ist unstreitig die, die wir jetzt erlebten. Ein stolzer und mächtiger Mann, den das Glück aus dem Staube hob, und ihm eine Kaiserkrone gab, der für nichts Sinn hatte, als was seine Macht vergrößern, seinen Hochmuts- und Ehrgeiz befriedigen konnte, der sich nicht damit begnügte in der Geschichte unter de» mächtigste» Monarchen seines Zeitalters genannt zu werden, sondern seinen Herrscherstab über alle ansstrecken wollte, der geliebte Für: sie», aus alten, ehrwürdigen Stämmen entsprossen, zu entthronen, und eben so leicht neue Königreiche für seine Günstlinge zu schaffen fähig war, ein solcher Mann, dem, ans seine Gewalt und sein Glück trotzend, nichts heilig war — strebte nach der Weltherrschaft.
Schon hakten große Reiche sich vor ihm beugen müssen, und die tapfersten Kriegsheere mußten, wie ge-