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Der Bremer Wall. / Von L. W. Rose
Entstehung
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Der Lremer Wall.

a) Zn seiner landschaftlichen Bedeutung.

Willst du immer weiter schweifen?

Sich', das Gute liegt so nah!

Goethe.

Unter den Anlagen, welche die nächste Umgebung einer Stadt im deutschen Vaterlande bilden, nimmt Bremen's Wall unbedingt die erste Stelle ein. — Man kann nicht sagen, daß Natur und Kunst vereint hier solch' ein edles Ganzes gewirkt hätten, — der schaffende und ordende Genius des Menschen, die formende und pfle­gende Hand desselben haben hier aus einer kümmerlichen Natur eine Landschaft hervorgezaubert, die ihkkn größten Schmuck gerade in ihrer natürlichen Grazie zu haben scheint. Die langgestreckte, einförmige Fläche rings um­her bietet dem Auge keinen Hintergrund, keine landschaft­liche Staffage: hier ruht das Auge sich aufHügeln aus, schwelgt es im Dickicht reizender Baumgruppen, spielt eS mit den duft'gen Blumen des nahen Beetes, schweift es über den Spiegel des glänzenden See's.

Gleichwie der blühende Myrthenkranz um die Stirn der Jungfrau, so schlingt sich dieser reizende Park rings um die Metropole der Weser, nur unterbrochen durch