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Die letzte Session des preußischen Landtags.
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Das Studium der alten Sprachen auf den Gymnasien.

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um die Schule nicht gebrauchen lassen werden. Sie haben dasKartelljvch" dem Pfaffenjoche vorgezogen, das Herr Windthorst für sie in Bereitschaft hielt. Denn das Volksschullastengesetz wurde endgiltig mit 194 gegen 121 Stimmen angenommen. Die Konservativen trennten sich vom Zentrum und Freisinn. Das war eine heilsame That, mit der diese Session endigte.

Die Freisinnigen hatten aber dieses Ende nicht herankommen lassen können, ohne noch einmal durch ihren Oberlakai Engen Richter dem Kaiser und der Kaiserin, man weiß nicht wozu und gegen wen, ihren Schutz in ersterbender Untertänigkeit anbieten und erklären zu lassen, daß sie sicheinem schwer­kranken Kaiser gegenüber verpflichtet fühlten, ihrer Loyalität doppelt starken Ausdruck zu geben." Auch hier hätte der Ehrenmann statt Loyalität richtiger Loyolität gesagt. In dieser Loyalität sprach er vom Staatsverrat, wobei der Staatsverräter niemand anders als Bismarck war, und verkündigte vor aller Welt, daß seine Zeitungdas Verdienst habe, das Gesindel entlarvt zu haben." Thersites redet vonGesindel," und dabei meint er nicht seine Leute! 1ii8um temsatis, imiioi! Aber alles Brüllen und Wutschäumen des zuletzt vom Schreien heiser gewordenen Thersites konnte die Thatsache nicht wegbringen, daß die Freisinnigen auch am Schlüsse dieser Sessionmit leeren Händen" nach Hause gingen. Der Schluß erfolgte am 26. Mai abends sechs Uhr.

Das Studium der alten Sprachen

auf den Gymnasien.*)

von I. von Unger.

incs von den Gebieten, auf welchen uns gegenwärtig vor allein Wandel not thut, ist die Schule. Ans der richtigen Ausbildung und Erziehung der Jugend beruht die ganze Zukunft unsers Volkes. Es soll bei uns nicht so werden wie in Frankreich. Was ist nun da zu thuu?

Das deutsche Volk beginnt über diesen Punkt laut und entschieden seine Stimme zu erheben. Überall wird die Frage von ernsten Männern in Vereinen

*) Den nachstehenden Aufsatz haben wir aufgcommen, nicht als vb der Standpunkt nnd die Perspektive des Verfassers durchaus die unsrigen wären, sondern weil er Anschannngcn zum Ausdruck bringt, wie sie in gebildeten Laicnkreisen heute sicherlich weit verbreitet, ja vielleicht die herrschenden sind, und weil es wünschenswert ist, daß die Leute vom Fach diese An­schauungen kennen lernen.