Periodicaltome 
Bd. 1 (1911)
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^^IZZKZZZKZZZZSZZK Die (eingeborene) Bevölkerung. 119

zu Speise und Trank und zu sonstigen Zwecken; werfen wir überhaupt einen Blick in ihre Lebensweise, in ihre Industrie, wobei wir auch die Erinnerung an das über Pflanzendecke und Tierwelt bereits Gehörte wieder auffrischen müssen.

Lebensweise; Industrie und Gewerbe.

Der Bantu ist Kleinhändler und Kleinbauer, der Sudanneger ein ackerbau- und gewerbetreibendes, meist kriegsrüstiges Volkselement; der Haussa und Araber ist, soweit er nicht seßhaft geworden, der Handelsmann par exeellenoe,

Fischreusen im Ntiinistebiet; Südkamerun. (Nach Photographie von Tcßmann; Pangweerpedition.)

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der Fnlbe der ritterliche Stegreifreiter oder nomadisierender Viehhirt: da­mit ist eigentlich im Grunde genommen schon ihre Beschäftigung und die sich daraus ergebende Lebensführung gekennzeichnet.

Dazu kommt noch als allen gemeinsam die Betätigung von Jagd und Fischfang.

Der Fischfang wird meist mit Reusen oder Netzen betrieben, von den Musgu mit dreizackigen Speeren, selten nur mit der Angel; die Jagd, außer mit der Waffe, vielfach mit oft recht kunstvollen Fallen und Wildgruben, insbesondere auf Raubtiere und Großwild.

Bei vielen uferbewohnenden Stämmen hat sich der Fischfang und da­mit der Bootsbau usw. zur hauptsächlichsten Beschäftigung herausgebildet. So haben die Duala als ausgezeichnete Kanubauer, die Batanga als kühne Brandungsfahrer einen Ruf. Von den Binnenbantu werden die Njem und Ndsimu als gewandte Schiffer gerühmt. Unübertroffen sind die Krenzfluß-