Krankendienst.
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III. Krankendienst.
10. Krankenbewegung.
a. Zugang:
Bestand.
Zugang .
Behandlungstage . .
b. Abgang:
geheilt .
gestorben .
anderweitig .
Bestand bleiben. . .
Für das Vorjahr 1910/11
Europäer Farbige
6 82
in 2 087
1 392 etwa 25 000
103 2 136
1 El
11 ■—
2 20
Für das Berichtsjahr 1911/12
Europäer Farbige 1 14
55 1902
755 ?
52 1 405
— 7
Davon wurden im Krankenhaus behandelt
16 Europäer mit 390 Behandlungstagen, 48 Farbige.
11. Kasuistik.
1. Europäer.
C hirurgie.
Größere chirurgische Eingriffe wurden bei Europäern nicht vor- uoü genommen. Ein großer Bruchteil der Gesamtzugänge, nämlich 15, •fjd betrafen Zahnleidende aus anderen Plätzen des Schutzgebiets, welche , . den Berichterstatter konsultierten, um die Füllung kariöser Zähne iov ,|U-vornehmen zu lassen.
Innere Medizin.
Erwähnenswert ist ein Fall von Myiasis der Haut, bei der es sich nur um eine in der Haut des Rückens sitzende Larve der Cordylobia rrn ? Gruenbergii handelte.
Von den beiden Schwarzwasserfieberfällen handelte es sich bei mb dem einen um einen ganz abortiven Fall bei einem unsicheren Pro- /dq phylaktiker, der durch diese Mahnung zur regelmäßigen Prophylaxe veranlaßt wurde.
2. Farbige.
Chirurgie.
Von den Hernienoperationen heilten alle per primam außer einem tbM Falle, wo in dem elepliantiastischen Hodensack ein großer Teil der
xir* I Dünndärme, der ganze Blinddarm mit Appendix und ein Teil des
Xetzes lagen, und der durch drei Darmfisteln in der verdickten Haut r;sb des Hodensacks kompliziert war. Bei völlig fieberlosem Verlauf erlag mb der Operierte am vierten Tage einer Lungenembolie. Bei einem Patt' • tienten aus Dahomey wurde ein über kindskopfgroßes Fibrolipom der