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1905: 1903/1904
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Deutsch-Neu-Gninea.

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mit dem Abschlagen und Verbrennen einzelner befallener Blätter und Wedel fortgefahren. Außerdem sind erfolg­reiche Versuche mit einem neuen Mittel (Frutolin") an­gestellt worden.

Mit dem Aufforsten der Berge in der Landschaft Forstwirtschaft. Adulib Ebinau mit Calophyllumbäumen ist fortgefahren' die eingegangenen sind ersetzt worden.

In dem Versuchsgarten steht der gepflanzte Kakao Ncrsuchsgarten.

zum größten Teile zufriedenstellend, es sind eingeführt worden Erdnüsse, einige Exemplare von üeu8 elastiea,

Mango- und Teakholzbäume, die überaus schnell ge­wachsen sind.

Die kleine, unter Aufsicht des Bezirksamts stehende Kakaopflanzung auf Map hat reichlich getragen, die ge- ernteten Früchte sind wieder ausgepflanzt worden.

Das im Privateigentum stehende Rindvieh, etwa Viehzucht.

30 Stück, das vor Jahren von den Marianen überführt wurde, vermehrt sich sowohl in Jap wie auf den Palau normal, Krankheiten sind nicht bemerkt worden, auch die Wasserbüffel (Karabau) gedeihen gut. Neu wurden nach Jap gebracht zwei Kwangsu-Ponys von Hongkong und Tauben von den Palau. Bei sorgfältiger Pflege haben sich die Pferde, die infolge schweren Wetters in einem beklagenswerten Zustande eintrafen, vortrefflich entwickelt.

Für den Handel war das abgelaufene Jahr das Handel,

günstigste seit Bestehen der deutsche:: Herrschaft. Ein auf Veranlassung der Verwaltung getroffenes Übereinkommen sämtlicher Handeltreibenden auf Jap, den Palau und Oleai bezüglich der Preise für Waren und Gehälter für farbige Bedienstete gibt den kaufmännischenUnternehmungen eine sichere Unterlage. Begünstigt durch die Witterungs­verhältnisse kam trotz des Äbsterbens zahlreicher Palmen viel Kopra auf den Markt, und es stieg deshalb auch die Einfuhr im selben Verhältnis. Während im Kalender­jahr 1902 die Einfuhr nur 121 233 Fch die Ausfuhr 116 125 -/L betrug, stellte sich im Berichtsjahre die Ein­fuhr auf 442 110 die Ausfuhr auf 359 059 -/L- mit­hin mehr: Einfuhr 320 877-F, Ausfuhr 243 034 -/i.

Die Ein- und Ausfuhr wurde vermittelt durch den Schiffsverkehr, subventionierten PostdampferOceana", einige Schuner und eine Bark. Daneben liefen ein: der deutsche Kreuzer ^ ^

Condor", der amerikanische TransporterJustine" und der holländische RegierungsdampferEdi".

Für die Post von Europa, Australien und China Postverkehr, kommt nur der DampferOceana" in Betracht, für die­jenige nach Europa und Asien werden auch die japani­schen Schiffe benutzt. Der amerikanische Schuner dient dem interinsularen Verkehr.

Die Palau sind siebenmal von hier angelaufen worden.

3. Marianen (Saipan).

a) Bevölkerung.

Auf den Marianen waren zu Anfang des Jahres 1904 ansässig: 7 Deutsche, 3 Spanier, 3 Südamerikaner,

45 Japaner, 2 Bonininsulaner und 3 Malaien. An - -1. e.

Eingeborenen waren am 1. April 1904 vorhanden:

1686 Chamorros und Tagalen sowie 897 Karoliner.

Die Gesamtbevölkerung hat gegenüber dem Vorjahre um 99 Köpfe zugenommen, davon entfallen 49 auf Geburtenüberschuß, 50 auf Zuwanderung.

b) Gesundheitsverhältrrifse.

Durch die viermonatige Anwesenheit des Regierungs­arztes Dr. Girschner aus Ponape ist der Bevölkerung ein großer Dienst erwiesen worden. Der Arzt hat sich in kurzer Zeit bei den Eingeborenen ein großes Zutrauen erworben, so daß sie sich in großer Zahl bei ihm in Be­handlung begeben.