Jahrgang 
1913: 1910/11
Entstehung
Seite
109
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Gesundheitsdienst.

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V. Akklimatisation.

Wenn auch alle Bestrebungen der Tropenhygiene an den Ein­geborenen indirekt den Eingewanderten zugute kommen, so haben doch die Europäer ein berechtigtes Interesse daran, noch besondere Maßnahmen und Vorkehrungen zu treffen, um ihre eigene Rasse im Kampfe ums Dasein unter den veränderten Lebensbedingungen in den Tropen gesund zu erhalten: den Einzelnen auf der Höhe seiner heimischen Leistungsfähigkeit, die Familien auf der Höhe der Fort­pflanzungsmöglichkeit und die kommenden Geschlechter auf der Höhe der Kulturtüchtigkeit.

Für diese viel umstrittenen Fragen bedarf es noch grundlegen­der hygienischer Ermittelungen.

Es liegen ausführliche statistische Feststellungen vor, die Ober­arzt Dr. Schreck er durch mühsame Untersuchungen im Bezirke Aruscha, einem Hauptbesiedelungsbezirke Deutsch - Ostafrikas im Gebiete des Meruberges, gewonnen hat; sie betreffen die Akklima­tisation einzelner Europäer, die Akklimatisation von Familien und die Akklimatisation des Nachwuchses.

Ferner liegt eine Statistik von Oberarzt Dr. P e i p e r vor über Akklimatisation einzelner Europäer im Bezirke Kilwa.

Das Ergebnis aus diesen Statistiken ist im Folgenden enthalten.

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Kartenskizze

zur Statistik über Akklimatisation von Europäern im Bezirke Aruscha.