nach Gaub zurückkehren konnte, fand er dort vieles verwüstet. Die Bewohner des Platzes hatten sich bis auf 130 zerstreut. Er griff seine Arbeit mit neuem Mute an, nahm sich auch des verbliebenen Restes an und versorgte ihn mit Gottes Wort, so gut er es vermochte.
Karibib.
Karibik, im Otjiherero: Onckjmnbo imuö, d. h. einen Brunnen, ist die jüngste unserer Missionsstationen und liegt 192,2 kin nordöstlich von Swakopmund in einem Kalksteinbecken. Es war früher ein bedeutungsloser Viehposten der Herero und hatte in dem Kalksteinterrain wohl reichlich Wasser für dieses.
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Nnriblb.
jedoch kein Gartenland. Nur kleine Gärtchen tonnten auf dem mit Kalksteinen besäten Platz mühsam angelegt werden. Erst nachdem die Firma Ed. Hälbich die Farm erworben und der älteste Sohn Hälbichs sich dort angebaut hatte, zogen eine Anzahl Bergdamra und Herero als Arbeiter und Viehwächter auf den Platz und wurden von Otjimbingue aus mit Gottes Wort bedient. Als dann aber die Eisenbahn mitten durch die Farm hindurch ihren Weg nahm, auf Karibib Stationsgebäude und Werkstätten gebaut und dieses zu einer Hauptstation erhoben wurde, zog auch eine Menge weißer Kaufleute und Händler dort ein. Eine ebenso große Menge Bergdamra, Herero und Bastard folgten als Arbeiter am Bahnbau. Im Mai 1902 sandte die Missionsleitung Missionar Elger als eigenen Stationsmissionar dorthin. Er fand durch das freundliche Entgegenkommen des Herrn Chr. Hälbich eine geeignete Unterkunft in dessen Haus, so daß er sofort au die Arbeit unter den 900 Eingeborenen gehen konnte. Da Elger es mit Bergdamra, deren Sprache er noch nicht verstand, und mit Herero zu tun hatte, so mußte er sich bei ersteren durch einen Dolmetscher verständlich machen. Die Gottesdienste wurden gleich von 300 Eingeborenen besucht, und die