weil wir den Mädchen erlaubt, ihnen Lieder zu singen. Beim Schulbeginn am nächsten Morgen wurden den Zurückgebliebenen die Erlebnisse der Tauffahrt von ihrer Lehrerin Mercy Basta erzählt und zum Schluß ihnen der Gruß des Sadamelehrers überbracht, welcher lautete: „Freuet euch mit uns, daß der Herr Jesus sein Werk unter uns angefangen hat, und gedenket desselben."
6) Zu den Märchenerzählern in Dziavi und Kleve.
Fräulein Binder und Fräulein Bläser, die Mitarbeiterinnen von Frau Knüsli, erzählen von ihrem Besuche in einigen Dörfern in der Nähe von Ho. Im Jahre 1904
Die Regierungsstation Ho.
bedurfte Frau Knüsli dringend einer Ausspannung, scheute aber die Reise nach Amedzowe. Da bot ihr der freundliche Regiernngs- beamte, der seine Wohnung nicht weit von Ho auf dem Hügel hat, diese für drei bis vier Wochen zur Benutzung an, da er selbst in dieser Zeit auf Reisen war. „Gegenwärtig sind wir auf luftiger Bergeshöhe, etwa dreiviertel Stunden von unserer Missionsstation entfernt," schreibt Fräulein Binder. „Frau Knüsli tut die kühlere Luft und die köstliche Ruhe sehr gut. Aus dem Bergrücken ist ein prächtiger Spaziergang mit Sand bestreut, und die Aussicht hier oben ist wunderschön. Auf der einen Seite des Berges liegt Ho, und auf der anderen, ganz romantisch im Grünen versteckt, sind Dziavi und Kleve. An