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Zwanzig Jahre Missions-Diakonissenarbeit im Ewelande / von Hedwig Rohns
Entstehung
Seite
211
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Garten kamen, sammelten sich gewöhnlich alle großen und kleinen Hausgenossen zum gemeinsamen Spaziergang. Unser Weg führte uns entweder aus die Dzelukowestraße oder ans Meer, au die Lagune oder auf den Vodzaweg. Es kam auch vor, daß wir in Vodza selbst einkehrten. Von einem solchen Besuche er­zählt folgender Brief.

d) Zur alten Sklavcnbnrg in Vodza.

Am Sonntag nachmittag gehen wir jetzt immer mit allen Kindern spazieren. Heute gingen wir nach Vodza. Auf dem Wege kam ein Haufen wilder Vodzaleute daher. Sie gingen an uns vorbei und fingen ein Gespräch mit den Kindern an. ,Warum geht ihr mit den Weißen? Sie sind gekommen, um euch zu sagen, daß ein Gott sei, aber das ist nicht wahr, es gibt keinen Gott/ Das ließen aber unsere Kinder nicht so hingehen. Ametoche ergriff das Wort und sagte: ,Jetzt mögt ihr wohl so sprechen, und ihr denkt, es straft euch niemand; aber es wird ein Tag kommen, an dem Gott alle Menschen auf der Erde richten wird. Dann wird er auch euch richten, und ihr werdet erfahren, daß ein Gott ist. Zwar werdet ihr dann sagen: ,Lieber Vater, wir bitten dich, richte uns nicht!' Aber Gott wird antworten: ,Jetzt ist die Zeit zum Bitten vorbei. Ich habe weiße Männer zu euch gesandt, warum habt ihr die nicht gehört?' Die Männer gingen still ihres Wegs.

Die alte Sklavenburg in vodza.