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wir bis zur Fertigstellung des im Bau begriffenen Diakvnissen- hauses unser Heim finden. Wie war das freundliche Zimmer in dem reichen Blumenschmuck so schön! Da ließ sich's schon einige Monate leben. Auch in dem Geschwisterkreise fühlten wir uns bald wohl. Die Hitze war nicht so schlimm, wie wir gedacht, und die Arbeit wurde uns gleich lieb. Merkwürdigerweise schmeckte die erste afrikanische Pfeffersnppe nur wenig nach Pfeffer. Der Küchengehilfe hatte mitleidigen Herzens das scharfe Gewürz gespart, damit wir, „die neuen Menschen", mitessen konnten. Wir lebten uns rasch ein, und wir sagten in dieser Zeit beide öfter zueinander: „Afrika ist das Land meiner Bestimmung."
Das Arvedonrehaus in Aeta.
II. Lehrzeit.
1. Keta, das erste Arbeitsfeld der Schwestern.
Gleich am ersten Tage gingen wir in den etwas kühleren Nachmittagsstnnden hinaus, um den Ort kennen zu lernen, wo wir arbeiten sollten. Damals reichte der Strand von Keta noch viel weiter ins Meer hinaus. Erst später haben die an diesem Teile der Westküste Afrikas häufigen Springfluten hier viel abgerissen. Dadurch hat das jetzige Keta ein anderes Aussehen erhalten.
In einem der ersten in die Heimat gesandten Briese findet sich eine Beschreibung des damaligen Keta, die wir hier folgen lassen.