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stets nur der Infinitiv verwendet wird in Verbindung mit ganz wenigen, nur in Gegenwart und Vergangenheit zu konjugierenden Hilfszeitwörtern. Es tritt also hier eine radikale Vereinfachung ein, die sich auch dem Sprachgeist der Eingeborenen anpassen läßt.
3. Auch bei anderen Wörtern und besonders im Satzbau erfolgen möglichste Vereinfachungen.
Spstem 8.
Durch obige Grundsätze könnte m. E. die Erlernung der deutschen Sprache um etwa 90°/° erleichtert werden und würde diese auf keinen Fall schwieriger sein als das häßliche Pidgin- Englisch (besonders bei glücklicher Auswahl der Wörter). Dabei würde also nach System ^ jede willkürliche Veränderung schristdeutscher Wörter vermieden sein, ein Vorzug, der an sich nicht unterschätzt werden soll.
Indessen drängen doch mancherlei und sehr gewichtige Gründe dazu, bei der Konstruktion des K. D. noch einen Schritt weiter zu gehen und vor einer zweckmäßigen, aber tunlichst zu beschränkenden Aenderung schristdeutscher Formen nicht von vorneherein aus Prinzipienreiterei zurückzuschrecken. Ausnahmsweise Verhältnisse bedingen Ausnahme-Maßregeln und hier gilt es „aus der Not eine Tugend zu machen". Das hier vorgeschlagene System k würde die noch übrig gebliebenen Härten und Schwierigkeiten des Systems ^ auf ein Minimum verringern, hierin jede andere Sprache der Welt übertreffen, den Eingeborenen am besten entsprechen und dadurch ihre Neigung, die Sprache zu lernen, bedeutend fördern. Dadurch würde K. D. eine zwar primitive, aber logische Sprache aus einem Guß und mit größter Werbekraft werden.
Als Leitsätze dieses Systems L seien die folgenden hervorgehoben:
1. Obige Regeln des Systems ^ gelten selbstverständlich auch hier analog. Insbesondere soll neben der wesentlichen Vereinfachung der Konjugation der Zeitwörter, des Satzbaues rc. auch hier eine sehr weitgehende Reduzierung des Wortschatzes auf einen „eisernen Bestand" eintreten. Dieser muß in unzwei-