Neuseeland. — Tasmanien und Südost-Australien.
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An Gräsern, die Nasen bilden, finden sich anf Neuseeland: Him-oeliloa, reäolsns, ^Z-rostis nntaretien, Osseliainxsin eassMosn, Onrex Iriüäa, ,Inneu8 Xovas ^elnmlms und andere, an hochkletternden Stauden ferner Oxalis maZellaniea, Oolobnntlnm 8udu1atn8. Oi'6om)mi'lii8 6ol6ii8oi, O-unnsrn monoiea rc.
Das antarktische Florenelement setzt sich auf den südlich vor Neuseeland liegenden kleinen Inseln Auckland, Campbell und Macqnarie fort. Auckland trügt am Strande einen Busch- waldgürtel von immergrünem Wuchs mit niederen Bäumen: Nstmosiäsi'os lueickn, Draeo- pliMum long'ifolinm, Unimx simxlvx, Veroniea elliptiea. und Oopvosmn kosticlissima, soivie zahlreichen leuchtend grünen Farnen. Dann folgt ein Gürtel vor: Gebüschen und auf den bis 400 m ansteigenden höchsten Teilen eitle blütenreiche Staudenvegetation mit antarktischen wie boreal-alpinen Gattungen, der schönen Liliacee Lnldinella, U 088 Ü mit langen goldenen Blüten- trauben, und Kompositen, Natttutkulaceeit, Gentianen, Geranieit. Volt 85 Gefäßpflanzen sind acht endemisch. Die Campbell-Jnsel ist ärmlicher in ihrer Flora, hat aber noch 61 Urteil, davon 3 endemische, meist krüppeligen Holzwuchs, wenige grüne Bodendecken, Moose und Flechten.
Die Macquarie-Jnsel ist noch ärmer an Pflanzen und trägt durchaus neuseeländisch-antarktischen Charakter, hat aber außerdem die auf der: Kerguelen und dein Fenerland vorkommende ^uLOvella. I^slng-o. Östlich voll Neuseeland tragen die Chatham-Jnseln noch Palmen und Farn- bäume. Farne bilden den Glanzpunkt der Vegetation, während die Waldbäume, besonders der Kewaka, nicht mehr als 9 in Höhe erreichen und ein Drittel des Bodens aus Torfmooren, ein weiteres Drittel aus Sand gebildet wird.
2. Tasmanien und das südöstliche Australien.
Tasmanien, der Süden und Osten voll Victoria und die Australischen Alpen setzen die südöstlichste Vegetationsregion Australiens zusammen, die durch LueachyMm nm^tz-clalina, ^.eaein (1.66UVI-6N8, 4Vu»n8 OnnninZ'lmml und I)ielv 80 iim antnretion gekennzeichnet ist. Tasmanien bildet den Übergang von dem antarktischen Florencharakter zu dein südostaustralischen, aus dein es noch die Eukalypten, Epakrideen und andere entnommen hat. Das innere Tafelland ist mit Grasflüchen bedeckt, die umgebenden Gebirge mit Wäldern, deren Bäume häufig die gewaltige Höhe von 90 m und mehr haben; einer davon maß, nach Hooker, in einer Höhe von 35 m noch 12m iul Umfange, am Fuße aber 18 m. Das sind die riesigen Stämme voll am^o--
tlalinu und odlignu, unter denen ein dichtes Unterholz aus Uomuckmum ellixtien, 4äio'N8 Onn- nino-lmmi und Baumsarnen ein undurchdringliches Dickicht bildet, während der Boden des Waldes llüt Moosen und kleinen Farnen bedeckt ist (s. Abb., S.210). Voll Vuchenarten ist ^anu8 Ounnii für Tasluailien bezeichnend. Eine Reihe von Nadelhölzern ist auf dieser Insel allein heimisch: drei Arten /Vi'tlirotuxm, die die nördlichen Berge fast ganz unbesteiglich macht, Duery- ckium ^ranlvliuii, UliMoeluälM 9.8pl6iiiko1im >Vreli6i'1, die der I^it/vo^a pntag'oniea
eiltspricht, eiil Uocloeurpu8, eille Oa11itri8, eille ^lieroeaolli'^8 ulld eiile Ulm 6 v 08 plm 6 va.
All deil Flußufern zieht sich der Wald auch in die Grasebenen hinein, in denen ein Riedgras, OMM 08 P 6 VMN 8 8x1m6l'066plm1u8) die größtell Bestände bildet und Moose, Flechten Ulld Schwämme nicht fehlen, namentlich im außerordentlich feuchten Südwesten der Insel, wo der Schilee jährlich mehrere Monate liegen bleibt. ^a^n8 Onnnin^lmmi, eille Buche mit myrten- artigem Laub, tritt zu großen, scrubartigen Beständen zusammen und bildet im Inneren eine Buschformation. All den Küsten drängen sich Mimosen, N 6 ti' 08 ick 6 i '08 und Correa's zu Gebüschen zusammen. „Banksias verschiedener Arten, die Broten, Lmdo88rm, I^6pto8p6vma. ziehen (nach Jung, ,Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde^ zu Berliil, 1880) um die Ränder
Länderkunde, Australien und Ozeanien. 14