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Die Gläser müssen vor dem Gebrauche frisch ausgekocht, dürfen dagegen nicht mit einer Desinfektionsflüssigkeit ausgespült werden.
Nach der Aufnahme des Materials sind die Gläser sicher zu verschließen und ist der Stopfen mit Pergamentpapier zu überbinden; auch ist an jedem Glase ein Zettel, der genaue Angaben über den Inhalt unter Bezeichnung der Person, von welcher es stammt, und die Zeit der Entnahme (Tag und Stunde) enthält, fest aufzukleben oder sicher anzubinden.
C. Verpackung und V e r s e n d u n g.
In eine Sendung dürfen immer nur Untersuchungsmaterialien von einem Kranken bzw. einer Leiche gepackt werden. Ein Schein ist beizulegen, auf dem anzugeben sind: die einzelnen Bestandteile der Sendung, Name, Alter. Geschlecht des Kranken bzw. der Leiche, Tag und Ort der Erkrankung, Heimats- bzw. Herkunftsort der von auswärts zugereisten Personen, Krankheitsform, Tag und Stunde der Erkrankung bzw. des Todes.
Zum Verpacken dürfen nur feste Kisten — keine Zigarrenkisten, Pappschachteln und dgl. — benutzt werden. Deckgläschen werden in Fließpapier eingeschlagen und mit Watte in einem leeren Deckglasschächtelchen fest verpackt. Die Gläser und Schächtelchen sind in den Kisten mittels Holzwolle, Heu, Stroh, Watte und dgl. so zu verpacken, daß sie unbeweglich liegen und nicht aufeinanderstoßen.
Die Sendung muß mit starkem Bindfäden umschniirt, versiegelt und mit der deutlich geschriebenen Adresse der Untersuchungsstelle sowie mit dem Vermerke „Vorsicht“ versehen werden.
Bei Beförderungen durch die Post ist die Sendung als „dringendes Paket“ aufzugeben und der Untersuchungsstelle, an welche sie gerichtet ist, telegraphisch anzukündigen.
Bei der Entnahme, Verpackung und Versendung des Materials ist jeder unnütze Zeitverlust zu vermeiden, da sonst das Ergebnis der Untersuchung in Frage gestellt werden würde.
D. Versendung lebender Kulturen der Choleraerreger.
Die Versendung von lebenden Kulturen der Choleraerreger erfolgt nur in zugeschmolzenen Glasröhren, die, umgeben von einer weichen Hülle (Filtrierpapier und Watte oder Holzwolle), in einem durch übergreifenden Deckel gut verschlossenen Blechgefäße stehen; das letztere ist seinerseits noch in einer Kiste mit Holzwolle, Heu, Stroh oder Watte zu verpacken. Es empfiehlt sich nur frisch angelegte Agarkulturen zu versenden.
Verpackung und Versendung wie zu C.
Prognose.
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f Dieselbe ist abhängig von der Schwere des Krankheitsbildes.
Die Cholerainfektion ohne Krankheitssymptome und die einfache Choleradiarrhöe verlaufen meist günstig. Bei Kindern, Schwachen, durch Alkohol oder ? Strapazen Geschwächten kann aber stets eine Verschlimmerung eintreten.
■" Die Prognose des schweren Choleraanfalles ist eine recht zweifelhafte; Patienten im Alter von 5—25 Jahren haben die besten Aussichten auf Wiederherstellung. Die individuelle Widerstandskraft spielt dabei die größte Rolle. Mit Überstehen des Choleraanfalles ist der Kranke noch keineswegs gerettet. Tritt Fieber danach ein, so wird die Prognose günstiger, als wenn dauernd subnormale Temperatur vorhanden ist. Weichen der Somnolenz und Auftreten eines Exanthems gilt meist als günstiges Zeichen.
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