rheumatical Fever; eruptive articular Fever; three d a y s Fever; red Fever (Calcutta); stiffneck Fever; bilious remitting Fever (Philadelphia, siehe Rush, 1. c.); Pan tom im efever; Bucke t; Breakhartfe ver; F r o n t s t r e e tfe v er (Philadelphia, 1780); Cliagresfever (Panama).
In anderen Sprachen: Tracaro (Teneriffe); la Piadoza; Trancazo; Polka (Brasilien); Plantaria; Gaditana; Rosalia; Zamparina; Andancio; Bou- b o u (Arabien); Abudo b u s (Bengliaä); Baridixabis; Koma mguu; Abu ndefui Kidinga pepo (Zanzibar); la Pantomina (Cadix); Miula mariata (Madras); Aburabaka (Arabien); Bonon toohutia (Tahiti); Colorado (Spanische Kolonien); Dunga (Brasilien); abu rokab (Cairo) ; ridagamonte; n’rogai (Senegal); la Calentura roja; la Influenza rusa (Cadix); tootia (Bengalen); bonon (Sandwich- Inseln); abou rekabe (Syrien); tok-kive-ana (Burmali); Jayyeios tivostos (Griechenland); deraam m6de 1 baru: säkit demam bär u ; säkit k ä k u; säki t demam löngngan-lt)ngngan; säkit tjampag (Malayen-Länder).
Der Orientalist Yambkry sagt, daß das Wort „Dengue 11 aus dem Arabischen abgeleitet ist und Schlaffheit oder große Abgeschlagenheit bedeutet. Andere behaupten, daß „el dengue“ übersetzt weiden kann durch Ziererei, erkünsteltes Wesen, wankende Schwäche. 1 )
Nach Zülzer stammt der Name aus dem Spanischen; nach Ornstein aus einer indischen Sprache. Viele dieser Namen bezeichnen Schwäche, wie boubou (das auch Schrecken bedeutet) oder Ziererei. Steifigkeit, wie la giraffe, brokenwingfever, stiffneck- fever, pantomimefever, dandyfever, säkit demam lengngan-lengngan, säkit käku usw.; tok-kive-ana bedeutet zusammengebunden; viele andere beziehen sich auf die meist vorkommenden Symptome und andere auf ein zufälliges Zusammentreffen mit anderen Umständen. zum Beispiel „polka“ in Brasilien, weil das Auftreten dieser Krankheit mit der Einführung dieses Tanzes zusammenfiel.
Geschichte und geographische Verbreitung.
Was die Geschichte der Dengue betrifft, so meint Roux, daß eine bekannte Mitteilung Straro's, 2 ) welche bereits für so viele Krankheiten angeführt ist, auch auf diese gedeutet werden dürfe; diese Meinung unterliegt aber begründetem Zweifel. Poggio glaubt, daß zwischen 1701 und 1704 eine Epidemie in Cadix und Sevilla herrschte, aber man hat darüber keine Gewißheit.
Die erste sichere Beobachtung stammt aus dem Jahre 1779, in welchem David Byron, Stadtphyiskus in Batavia, die Krankheit unter dem Namen „knokkelkoorts“ beschrieb, während der Chroniksehreiber Dzabarti (auch transkribiert als Gaberti) aus demselben Jahre über „abu rokab“, das ist Knievater oder Knieübel, in Cairo berichtet.
Gut bekannte Epidemien sind: 1779 in Cairo; 1779 und 80 in Batavia; 1780 in Philadelphia (?), an der Küste Zanzibars. Arabiens, Coromandels, Persiens und Tibets; 3 ) 1784, 85 und 88 in Cadix; 1785 in Sevilla; in den letzten Jahren des 18. Jahrhunderts in Granada und Santa Fe de Bogota; 1818 in Lima; 1824 in Suez. Birma und den östlichen Provinzen von Vorderindien, 1826 herrschte Dengue noch in Calcutta; und ferner in den südlichen Staaten von Nordamerika, auf den Antillen und an der Nordküste Südamerikas; 1827 auf Cura^ao; 1828 in New-York; 1835 in Ägypten und an der Küste Arabiens; 1830 in Calcutta; 1837 auf den Bermudas; 1839 in Mittelamerika; 1844 ebendaselbst und in Calcutta; 1845 in Cairo und Senegal; 1846 bis 1856 in Brasilien, auf Tahiti und den Sandwichinseln; 1847 in Vorderindien; 1848 in New-Orleans und in Goree (Senegal);
J ) Gen. Ti.jdschr. v. N. J., XVII, 27.
2 ) Geographica, Lib. XVI. Cap. IV, § 24.
3 ) Darüber schrieb der Missionar Persin (nach Karssen).