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vr. Ernst Wagemann.
Die protestantische Bevölkerung hat sich also um 10 000—11500 Köpfe vermehrt, seitdem sie in ihrer neuen Heimat lebt. Da ihre Kopfzahl heute vermutlich 12 000—13 000 beträgt, so wird sich die Einwanderung, aus der sie hervorgegangen ist, auf 1500—2500 Seelen belaufen haben.
Setzen wir für die 5000 Katholiken dieselben Zahlenverhältnisse ein, so ergibt sich, daß unter ihnen etwa 5500 Geburten und etwa 1200 Sterbefälle stattgefunden haben, und daß ihrer etwa 600—1000 eingewandert sind.
Für alle Deutschen Espirito Santos können wir somit folgende
Zahlen annehmen:
Geburten. 19000
Sterbefälle. 4000
Vermehrung. 15 000
Einwanderung .... 2500
Gesamtzahl. 17 500
Weitgehende Schlüsse dürfen wir aus diesen Zahlen freilich nicht ziehen, denn sie beruhen ja teilweise nur auf Vermutung. Vielleicht kommen z. B. die folgenden der Wahrheit näher:
Geburten.
. 18 000
Sterbefälle.
. 4500
Vermehrung ....
. 13 500
Einwanderung . . .
. 3 000
Gesamtzahl ....
. 16 500
Immerhin Hütte sich auch in diesem Falle die Bevölkerung in 30—65 Jahren durch ihre natürliche Vermehrung mehr als verfünffacht. Wie dem auch sei, die Zahlen reden deutlich von der außerordentlich günstigen Gestaltung der Geburten- und Sterbeziffer.
3. Geburten und Sterbefälle; Verhältniszahlen.
Stellen wir nun die Geburten- und Sterbeziffern der Bevölkerungszahl gegenüber 5:
6 Die Filialgemeinde Vintecinco bleibt im folgenden unberücksichtigt, da es bei dieser Aufstellung keinen Wert hätte, die nur vermuteten Zahlen anzuführen.