Teil eines Werkes 
Teil 5 (1915) Die deutschen Kolonisten im brasilianischen Staate Espirito Santo / von Ernst Wagemann
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vr. Ernst Wagemann.

Die protestantische Bevölkerung hat sich also um 10 00011500 Köpfe vermehrt, seitdem sie in ihrer neuen Heimat lebt. Da ihre Kopf­zahl heute vermutlich 12 00013 000 beträgt, so wird sich die Ein­wanderung, aus der sie hervorgegangen ist, auf 15002500 Seelen belaufen haben.

Setzen wir für die 5000 Katholiken dieselben Zahlenverhältnisse ein, so ergibt sich, daß unter ihnen etwa 5500 Geburten und etwa 1200 Sterbefälle stattgefunden haben, und daß ihrer etwa 6001000 ein­gewandert sind.

Für alle Deutschen Espirito Santos können wir somit folgende

Zahlen annehmen:

Geburten. 19000

Sterbefälle. 4000

Vermehrung. 15 000

Einwanderung .... 2500

Gesamtzahl. 17 500

Weitgehende Schlüsse dürfen wir aus diesen Zahlen freilich nicht ziehen, denn sie beruhen ja teilweise nur auf Vermutung. Vielleicht kommen z. B. die folgenden der Wahrheit näher:

Geburten.

. 18 000

Sterbefälle.

. 4500

Vermehrung ....

. 13 500

Einwanderung . . .

. 3 000

Gesamtzahl ....

. 16 500

Immerhin Hütte sich auch in diesem Falle die Bevölkerung in 3065 Jahren durch ihre natürliche Vermehrung mehr als verfünf­facht. Wie dem auch sei, die Zahlen reden deutlich von der außer­ordentlich günstigen Gestaltung der Geburten- und Sterbeziffer.

3. Geburten und Sterbefälle; Verhältniszahlen.

Stellen wir nun die Geburten- und Sterbeziffern der Bevölke­rungszahl gegenüber 5:

6 Die Filialgemeinde Vintecinco bleibt im folgenden unberücksichtigt, da es bei dieser Aufstellung keinen Wert hätte, die nur vermuteten Zahlen an­zuführen.