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Das obligatorische Schiedsgerichtswesen in Neuseeland / von M. W. Steinberg
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ohne Mühe für sich beinahe gänzlich erobert hat. Der Wert der Waren der obengenannten Branchen, die im angegebenen Dezennium in Neuseeland eingeführt wurden, überschritt den der Produktion des Inlandes in der Schuhindustrie um 95 Proz. in der Wollwaren- industrie um 57 Proz. und in der Maschinenbauindustrie um 95 Proz.

Kap. V. Die Kosten für den Lebensunterhalt.

Die Kosten des Lebensunterhalts sind in Neuseeland in den letzten 1315 Jahren, ebenso wie in allen anderen Ländern der kultivierten Welt, bedeutend gestiegen. Solch ein Anwachsen der Ausgaben für die wichtigsten Lebensmittel macht sich besonders bei der Arbeiter­klasse empfindlich geltend, weil für diese wegen ihres beschränkten Einkommens jeder Pfennig einen viel größeren Nutzwert hat, als das bei den wohlhabenderen Schichten der Fall ist.

Im folgenden werden die wichtigsten Ausgabeposten im Budget einer aus fünf Köpfen bestehenden, neuseeländischen Arbeiterfamilie festgestellt, ferner werden die Gründe der Steigerung der Preise für die notwendigsten Verbrauchs- und Nutzgegenstände geprüft. Die Untersuchung wird deutlich zeigen, daß die Lebens­mittelverteuerung mit der Existenz des obligatorischen Schieds­gerichtswesens in keinem Zusammenhang steht.

Die Ausgaben einer aus fünf Mitgliedern bestehenden Arbeiter­

familie 22 ), deren Einkommen 50 Schillinge pro Woche beträgt, ge­stalten sich wie folgt 23 ):

Schillinge

Fleisch (und Fische). 6,0

Brot. 2,6

Milch.2,3

Butter, Eier und Kolonialwaren.8,4

Gemüse und Obst.4,6

Kohle und Brennholz.2,8

Miete für eine aus 4 Zimmern bestehende Wohnung 11,0

Kleider und Schuhe.10,0

Kleine Ausgaben (Zeitung, Vereinsgelder usw.) . . 2,6

49,9

Wie daraus ersichtlich ist, machen Nahrung, Kleidung und Miete die wichtigsten Ausgabeposten in diesem Budget aus.

Vi ) Vater, Mutter und drei im Alter von 37 Jahren stehende Kinder. 33 ) Findlay, a. a. 0., S. 4.

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