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Pian-bois.
Pian-bois oder Forest-Yaws, in Holländisch-Guiana Boussy-yassi, wird ein in seinem "Wesen wenig bekanntes Hautleiden genannt, das während der Regenzeit in Guiana bei den Waldbewohnern, den Holzschlägern, Waldarbeitern, Pflanzern, Förstern usw. vorkommt, mit der eigentlichen Frambösia aber nicht das geringste zu tun hat. — Europäer und Farbige werden ohne Unterschied befallen.
Auf den unbedeckten Körperteilen — dem Gesicht, den Annen, den Beinen — erscheint ein kleines, härtliches Knötchen von violetter Farbe. Dieses verwandelt sich nach einigen Tagen in ein Geschwür und nimmt an Ausdehnung zu, bis es etwa die Größe eines Fünffrankstücks erreicht hat. Schmerzen und Allgemeinerscheinungen bestehen nicht. Der Grund des Geschwürs ist verhärtet, mit hellroten Granulationen bedeckt; seine Ränder sind buchtig, unterminiert; es sondert spärlich seröse Flüssigkeit ab. Die regionären Lymphdrüsen schwellen an — teils bleiben sie hart und klein, teils erweichen sie sich später und bieten Fluktuation dar. Auch die Lymphbahnen verwandeln sich in harte Stränge. Die erweichten Lymphdrüsen brechen schließlich auf und werden zu neuen Geschwüren.
Das Leiden soll durch Kontakt nicht übertragbar sein.