Von demselben Verfasser erschien früher ebenfalls im Verlag; ton . 1 . St. Cioar, Frankfurt a. II. 100!):
Die Hohe Lehre des Confucius
oder
Die Kunst, weise zu legieren.
Kin Beitrag zur Kenntnis der Sprache und Kultur Chinas von l)r. Ludwig Harald Schiit/,, Mitglied der Anthropologischen Gesellschaft zu Frankfurt a/M. Mit dem chinesischen Text des 7'« 4 Hsiö 2 und Reproduktionen von Bildern Ilelmans nach den chinesischen Originalen des I’. Amyot.
01 Seiten Groß-Oktav mit neun Bildern und einem Kärtchen.
Preis steif broseli. Mk. 3. —, eleg. geh. Mk. 4.—•
('her den Inhalt dieses Buches geben Auskunft nachstehende Prel.’äußerungen:
Didaskalia vom 10. Dezember 1000 (Beiblatt der Frankfurter Nachrichten). (:) Die vornehm ausgestattete .Monographie, welche bereits von hervorragenden Autoritäten des In- und Auslandes sehr günstig beurteilt wurde, enthält eine Skizze des Lebens des chinesischen großen Philosophen Confucius mit einer Karte seiner Heimat und einer größeren Zahl wohlgelungener Reproduktionen ursprünglich chinesischer Bilder, die Kreignisse aus dem sagenumwobenen Leben des chinesischen Religionsstifters schildern. Ferner: Aussprüche des Confucius, ausgezogen aus den chinesischen Klassikern. Studien über die mongolische Rasse, über die Herkunft der Chinesen, die Kultur Chinas vor Confucius und die Beziehungen Chinas zu Kuropa. Ks folgt: Kine kurze, aber klare Kinfiihrung in die chinesische Sprache und die philosophisch so interessante Schrift. Den Schluß und das Ziel der Monographie bildet eine Xeuausgabe des auf Confucius inhaltlich zurückzuführenden von seiner Schule redigierten klassischen Werkes Ta 4 Hsio 2 oder „die Hohe Lehre", enthaltend das allein behandelte klassische Hauptkapitel in zweifacher Ausgabe mit chinesischer Schrift sowie mit Einschreibung der Aussprache durch lateinische Lettern, ferner ältere lateinische (Übersetzung, wortgetreue deutsche Wiedergabe des Originals und eine freie Übertragung in deutsche Verse. Die Anordnung ist so getroffen, daß das Buch von rückwärts aufgeschlagen genau den Charakter des chinesischen Buches wiedergibt. Das kleine Werk ist in erster Linie für diejenigen allgemein Gebildeten bestimmt, welche sich ohne beträchtlichen Zeitaufwand einen Hinblick in das Wesen der chinesischen Denkweise, Sprache und Schrift verschaffen möchten, doch wird es auch dem Fachmann manches ihm bis dahin weniger Zugängliche bieten.
Frankfurter Zeitung Nr. 271. 11)0!). Bei dem stark erwachten Interesse für China ist es heutzutage ein dankenswertes Cnternehmen,