Folgende Zusammenstellung der Jahresmittel der Regenmengen für vier Stationen im Gebiet der Rufijimündung mag nochmal den Einfluß des Meeres demonstrieren:
Mpanganya (Rufiji-Unterlauf) ca. 85 km vom Meer, 852 mm
Salale ( (Rufiji^elta) g bis 22 km vom Meer ’ " ' ‘ I0 ^ "
Mohoro I ....1115,,
Chole (bei Mafia) | . .. .1349 ,,
Mtumaini (auf Mafia) ( lnse,la 9 e . I7 i 4 „
Nicht ohne Interesse mag ein Vergleich der Regenmengen und -Tage (zugleich mit der mittleren Temperatur und Bewölkung) der beiden meteorologischen Stationen Lindi-Stadtin 8 mü. M. (Durchschnittder Jahre 1891 bis 95) und Lindi-Rosahöhe in 82 m ü. M. (Durchschnitt von 1897 bis 99) sein, der hier folgt.
[t = mittl. Temp., w = mittl. Bewölkung, r = Regenmenge, • = Regentage.)
(Mitteilungen aus den Deutschen Schutzgebieten, Band 16, S. 51.)
Variabilität der Regenmengen.
Die enorme Variabilität in den Regenmengen der einzelnen Jahre wurde schon hervorgehoben. G. Castens gibt im „Pflanzer“ 1 folgende Zusammenstellung der Jahres regensummen (Kalenderjahr 1911) und deren Abweichung von den mehrjährigen Durchschnittswerten:
1 G. Castens: Der deutsch-ostafrikanische Wetterdienst im Jahre 1911/12. Der Pflanzer, Vlll. Jahrgang 1912, Nr. 10, S. 556.
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