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aus dem Arabischen oder Persischen stammt, weiß ich nicht. Auch bei uns- werden, wenn man die Salvadora- Zweige nicht hat, solche von anderen Pflanzen benützt, z. B. von Sycygium owaricnsc von einei ubugu genannten Schlingpflanze, u. a. m.
12. Sapindus trifoliatus L.,
der Seifenbaum, ist in Nordwest-Indien, Bengalen und Süd-Indien heimisch, wo man ihn ritha, aritha. auf Sanskrit phenila, urista, arishta nennt, die Araber sagen rita, funduk-i-hindi, die Perser bmdake-Inndi.
In Zanzibar und an der Küste findet man den Baum manchmal, in Dares* salarn stehen einige im Park (vielleicht S. saponaria). Die Früchte sind in allen Indierläden als arita zu haben. Sie dienen zum Waschen von empfindlich gefärbten Stoffen, besonders von Seide. Denn gerieben geben sie einen Schaum wie Seife. Aber alle saponinhaltigen Pflanzen sind giftig und deshalb mit Vorsicht zu benützen; in manchen Gegenden braucht man sie als Fischgift.
Auch Sapindus mukorosi Gärtn. ist in Indien heimisch, während S. sapondia L. aus Amerika stammt. Ich vermute, daß die Zanzibar arita- Samen der 5 . trifoliatus zugehören.
13. Sesbania grandiflora Pers.
ist ein kleiner sparriger Baum mit gefiederten Blättern und sehr großen, weißen oder gestreiften Schmetterlingsblüten, der in Zanzibar und an der Küste manchmal kultiviert wird. Er stammt aus Indien, wo seine Blüten heilig sind und als Tempelspende dargebracht werden. Die Blüten werden auch in Zucker gekocht, die Blätter als Gemüse gegessen. Stellenweis wird er im großen felderweis gebaut, so in Indien (Trichinopoly) und Java, weil die Zweige und Blätter ein wertvolles Viehfutter geben. Da die Pflanze auch bei uns gut gedeiht, wird sich ihr Anbau zum selben Zweck lohnen.
In Indien heißt der Baum agati, agasti, agust, bak , buka usw.
14. Tectona grandis L.
Der Teak-Baum ist erst seit neuerer Zeit bei uns angebaut. Ich erinnere mich nicht, früher in Zanzibar oder an der Küste ihn gesehen zu haben. Die ersten wurden im Versuchsgarten zu Daressalam etwa 1895 von mir angepflanzt und zwar aus indischer Saat. Als wir sahen, daß die Pflanzen hier rasch und anspruchslos wuchsen, bezogen wir große Mengen von Saat durch Vermittelung der indischen Forstverwaltung, erst von Bombay, in späteren Jahren auch von Hinterindien und seit 1901 von Java. Die Saat ist dann verteilt worden, z. B. wurden schon vor Jahren in Mohorro, und bei Muheza durch Herrn Zschaetzsch größere Anpflanzungen gemacht, die rasch und lückenlos in die