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Malealal sambrani, bei den Tamilen malacca-sambrani, bei den Chinesen ngan- Jiian, ngan-sih-hiang, bei den Malayen nicnjan heißen.
Zu erwähnen ist, daß in Hamburg an Benzoe eingeführt wurde:
1904
1385
Dz.
im Wert von 199530
Mk.
1905
999
))
n i) n 136910
137 Mk. pro Dz
1906
1436
?)
n >) 241 120
>>
IÖ8 „ „ „
1907
1 086
>>
„ „ „ I9W40
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wobei die direkten Provenienzen in Singapore und Niederländisch-Ostindien nur 92 (128, 134) und 110 (145, 120) Mk. pro Dz. kosteten, die von Zwischenhändlern in England, Frankreich und Holland bezogene aber 192—563 Mk. pro Dz.
London notierte im Oktober 1907 (Lewis & Peat) pro ctw.
Gum Benjamin Sumatra, marbled good to fine 8 £ bis 9 £
Common to fair 80 sh. „ 7 £ 10 sh.
Palembang Com. to fair, part almondy 25 ,, 40 sh.
Siam fair black to fine bld. almonds 9 £ „25 £
13. Trachylobium verrucosum (Gaertn.) Oliver.
(Siehe Verbreitungskarte.)
Den ersten einwandfreien Beweis, daß die ostafrikanische Kopale von diesem Baume stammen, und zwar auch die fossilen Sorten, hat in der ersten Hälfte der 70er Jahre Sir John Kirk erbracht,*) nachdem man schon vorher wußte, daß die frischen Sorten des Harzes von dieser Baumart ausfließen. Sir John Kirk fand in Stücken von fossilem Kopal Pflanzenreste des Baumes, wodurch der Beweis erbracht war.
Es ist ein mächtiger Baum aus der Familie der Schmetterlingsblütler, dessen Blätter zwar paarig gefiedert sind, aber immer nur aus zwei Fiederchen bestehen, so daß der Laie ihnen nicht den Typus des »Akazien-Blattes« ohne weiteres ansieht. Die Früchte sind kurze Hülsen mit 2—3 Samen. Außen sind sie stark warzig, innen diese Warzen mit Luft und vielem Harz erfüllt, wodurch die Früchte leicht auf dem Wasser schwimmen und sich deshalb durch Strömungen verbreiten können. Aus dieser Eigenschaft ist wohl auch die ziemlich weite Verbreitung der Pflanze zu erklären. Sie kommt nämlich in dem ostafrikanischen Küstengebiet vom Somali-Land bis Angosch vor, außerdem aber auch in Madagaskar, von wo sie zuerst im Jahre 1791 durch Gaertn er beschrieben wurde, ferner in den Seyschellen und Mauritius. Man hatte eine Zeit lang verschiedene Arten dieser Gattung von Mossambik,**) Madagaskar und von unserer Küste beschrieben, bis Gilg nachwies, daß alle nur einer Art angehören.
*) Guillain (II 2 S. 319) gibt nach der Untersuchung des ihn begleitenden Naturforschers Boivin schon an, daß Hymcnaea verrucosa die Stammpflanze von Kopal sei.
**) Zimmermann (Pflanzer III S. 17) hält es nicht für ausgeschlossen, daß T. mos- sambicense Klotzsch. doch eine gesonderte botanische Art sei.