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1905 5° Ballen zu 70 Mark pro 100 Kilo
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Der Import in Hamburg von Hanf aus Mauritius:
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Im Mai 1907 kosteten Mauritius-Agavenfasern .
D.-O.-A. Mauritius-Hanf Sisal von Mexiko-Yukatan Sisal von D.-O.-A.
Demnach brachte Sisal fast 50% höhere Preise.
Bei sorgsamer Aufbereitung, wie man sie jetzt dem hiesigen Sisal zu Teil werden läßt, hätte Fourcroya -Hanf jetzt wohl 65 Mark gebracht, vielleicht aber auch mehr.
Immerhin ist das Ergebnis pro Pflanze und der Preis der Faser für Sisal besser, und die F0 u r cr oy «-Kultur ist in Ostafrika demnach fast ausgestorben. Die Pflanzung, die sich damit befaßte, soll ihre Ernte jedoch, wie verlautet, immer noch mit etwas Gewinn verkauft haben, allerdings mit weit geringerem als bei Sisal, so daß man jetzt ausschließlich diesen anbaut.
8. Gossypium herbaceum L. und verwandte Arten,
Die Baumwolle ist wohl die Pflanze, welche in der modernen Weltwirtschaft einen der ersten Plätze einnimmt. Überall in den wärmeren Ländern in Kultur,' und dabei in den Händen von sehr vielen Züchtern, hat sich durch Vermischung von wenigen ursprünglichen Formen eine so enorme Zahl von Spielarten gebildet, daß sie sich schwer übersehen lassen, zumal die Einteilungsprinzipien verschiedene sind. Man weiß aber, daß einige Formen in der neuen, andere in der alten Welt heimisch sind. Die meisten Botaniker unterscheiden heute fünf botanische Arten, welche angebaut werden. Nachfolgend gebe ich eine Tabelle zur Bestimmung dieser Arten nach den Angaben von Gürke in Engler’s »Pflanzenwelt Ostafrikas«: I. Samen nur mit langen Haaren bedeckt. Blüten gelb, beim Verblühen rötlich- werdend.