418
1871 —
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2772 Dz.
1903
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1881-
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1904
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1891-
-1900
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1905
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Die Preise von Rohkampfer schwankten in Hamburg bei der Einfuhr zwischen 128,01 Mark (1858) und 442,79 Mark (1861) und betrugen 1901 —1905 durchschnittlich 342,43 Mark pro Doppelzentner, 1906 487,76 Mark, 1907 5 06,70 Mark.
Die japanische Regierung hat den Alleinverkauf von Kampfer an die englische Firma Samuel gegeben, die
1905 3208150 Kin Formosa- und
504200 Kin Japan-Kampfer absetzte,
während Japan selbst etwa 500000 Kin für militärische Zwecke verbrauchte, so daß die Produktion etwa 4’/ 4 Million Kin (ä 1,3 lb. oder 600 Gramm etwa) betrug. Von dem Export gingen 32% nach Deutschland, 31% nach Amerika, 22% nach Frankreich, 13% nach England und 2% nach Indien. Der Preis reiner Ware stieg 1906 von 780 auf 1000 Mark pro Doppelzentner, da die Produktion zu gering für den Weltbedarf war.
Die Aussicht auf den Anbau von Kampfer wäre demnach recht gut, wenn nicht das Gespenst des künstlichen Kampfers im Hintergrund stünde, der jetzt allerdings kaum billiger als der natürliche ist, dessen Ausgangsprodukt Terpentin allerdings stets seinen Preis haben wird, den man aber vielleicht doch zukünftig mit einfachen Verfahren billiger wird liefern können.
Das in Süd- und Ostasien zur Anfertigung von Insekten-sicheren Koffern beliebte sogenannte »Kampferholz« soll meist von Cinnamomum Partheno- xylon Mcissn stammen, der in Sumatra und Tenasserim wächst.
4. Melaleuca leucadendron L. var. Cajeputi Roxb.
ist ein zu den Myrtaceae gehöriger Baum und auf den Molukken, Java, Borneo, Celebes, Hinterindien, Nordaustralien heimisch. Aus den frischen Blättern und jungen Zweigen wird ein ätherisches Ol destilliert, das in Europa erst durch die Holländer im 17. Jahrhundert bekannt geworden ist, die Malayen benutzten es aber schon seit langem als schweißtreibendes Mittel. Durch Benützung kupferner Destillierapparate erhält das an sich farblose Ol eine hellgrüne Farbe. Das meiste Öl kommt von den Inseln Buru und Banda und gelangt über Makassar in den Handel, von wo jährlich 40—80000 Kilo ausgeführt werden. Sehr viel desselben wird im Orient, besonders in Indien verbraucht. Nach Holland werden etwa 2—8000 Kilo gelangen. Aus 120 Kilo Blättern soll man eine Flasche von 550 bis 660 Gramm Öl gewinnen.
Schon vor vielen Jahren habe ich in Daressalam und Mohorro diese Bäume gepflanzt, dann wurden sie in mehreren Varietäten in Amani in einigen hundert Exemplaren angebaut. Versuche mit dem Öl sind noch nicht gemacht. Die Bäume wachsen hier schnell und gut. Vielleicht läßt sich die sehr dicke und federleichte Rinde derselben auch irgendwie verwenden.