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Tabora, viel gebaut, kandoro , kimwana-viwana u. a. m. Mwanza, numbu (weiß), miungu (rot), in Usindja solche mit geschlitzten und ganzen Blättern. Am Südwest-Ufer des Emin-Pascha-Golfs scheinbar nur schlitzblättrige.
Bukoba. Rote Sorten: kandoro , kagoro, gurabigcga , rahakatali. Weiße Sorten: msyungu , kachari , kibanga, mga7idaira.
Shirati, bei den Wagaia maboni, bei den Wasuba miungu genannt.
In Mpororo beobachtete ich ganzrandige und geschlitzte Blätter, bei den Wawira nur rote pfeilblättrige, bei den Lur weiße und rote, bei Kavali nur rote, ebenso bei den Warrassura in West-Unyoro (Mboga), bei den Waholi (Wakondjo im Walde am Semliki) ganzrandige, pfeilförmige und geschlitzte Blätter, in Vichumbi am Südwestende des Albert-Edward See s nur schlitzblättrige.
Hoffentlich ermöglichen die von Dr. Braun begonnenen eingehenden Studien bald, diese Formen und Namen zu gruppieren.
Die Bataten spielen in der Wirtschaft vieler Stämme eine sehr bedeutende Rolle, die Wanyamwesi bauen viele und führen die Kultur überall da ein, wohin sie als Arbeiter kommen. Im Zwischenseengebiet bilden die Bataten einen sehr wesentlichen Teil der Nahrung. Sie sind beliebt, und wenn reicher feuchter Boden verfügbar ist, sind sie leicht zu kultivieren. Nach drei bis vier Monaten können die Leute schon die Frucht ihrer Arbeit haben. So ist es verständlich, daß diese Kultur die frühere der Yams und der Coleus immer mehr verdrängt, und es ist zu erwarten, daß diese letztere bald recht seltene Erscheinungen werden.
Irgend welche Notizen, wann die Batate zuerst in Ostafrika aufgetreten ist, habe ich nicht finden können, möchte aber annehmen, daß dies recht spät der Fall war, vielleicht nicht vor Anfang des achtzehnten Jahrhunderts. Von Westafrika aus hat sie ihre Wanderung aber wohl sicher schon früher angetreten, eingeführt als Proviant der rückkehrenden Sklavenschiffe. Die ziemlich kurze Überfahrt von Brasilien nach der Westküste Afrikas wird die Batate leicht ausgehalten haben, während sie bei ihrer Neigung zum raschen Verderben die lange Reise bis zur Ostküste schwerlich oft überdauert haben. Da sie in China aber Anfang des siebzehnten Jahrhunderts eingeführt wurde, ist auch in Ostafrika eine frühere Einführung, als oben angenommen, nicht ausgeschlossen.
10. Ipomaea tuberosa (L.).
Eine sehr reich gelb blühende Winde mit handförmig gespaltenen dunkelgrünen Blättern wurde von Regierungsrat Dr. Busse unter diesem Namen nach Amani gebracht. Die Pflanzen entwickeln sich hier sehr üppig, blühen herrlich, aber Knollen an den Wurzeln haben sie auch in einigen Jahren nicht gebildet. Vielleicht handelt es sich nicht um die richtige Art.
11. Manihot utilissima Pohl.
(Siehe Verbreitungskarte).
Der Maniok oder die Kassave dürfte jedermann hier bekannt sein, und Zwar nicht nur die walzig runden Wurzeln, sondern auch die Pflanze. Es sind