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Cyperus bulbosus Vahl soll nach Trimen’s Angabe in Ceylon unter dem Namen silandi-arisi viel gegessen werden. Nach Schweinfurth’s Liste heißt sie in Abessinien auf Tigrinja qaän , ko’ enti, guaudi, in Tigre qa'in.
7 . Dioscorea sp.
Die Yams-Wurzeln sind schon für den Fachmann ein schwieriges Kapitel, da die Unterscheidung der Arten noch nicht ganz geklärt ist und man oft bei den kultivierten kein zur wissenschaftlichen Bestimmung ausreichendes Material in die Hände der Fachleute lieferte, für mich aber kann es sich hier nur darum handeln, nach den vorhandenen Veröffentlichungen von Warburg, Dämmer und Sadebeck eine Zusammenstellung zu machen, an die ich mich im nachfolgenden halten muß.
Es handelt sich um ein- oder mehrjährige, kletternde oder windende Kräuter, die aus oft sehr großen, oft kahlen, oft schuppig beblätterten Knollen herauswachsen. Ihre bald Wechsel- bald gegenständigen Blätter sind herzpfeilförmig, drei bis sieben nervig, oder auch handförmig gelappt. Die Blütenstände sind traubig, die Früchte eine dreikantige, geflügelte Kapsel.
Die Gattung Dioscorea umfaßt etwa 200 Arten und Varietäten, die in den Tropen der alten und neuen Welt leben. In Ostafrika gibt es elf Arten. Die in den verschiedenen Ländern kultivierten oder ihrer Knollen wegen ausgenützten Yams gehören ganz verschiedenen, in den betreffenden Ländern entweder einheimischen Arten oder weitverbreiteten an.
So wird z. B. D. Batatas Dcsne. in China und Japan im Großen gebaut, wo die Kultur uralt ist, D. alata L. auf den Südseeinseln und in Ostindien, D. s a tiv a L. von Indien bis Nord-Australien, D. villosaL. und D. triloba Lam. in Amerika usw. Vielfach sind die in Kultur genommenen Arten dann auch ausgetauscht. Für Ostafrika kommen außer der besonders ihrer oberirdischen Knollen wegen zu behandelnden D. (Helmia) btilbifera L. folgende Arten in Betracht:
D. abyssinica Hockst., die in Abessinien, Usagara, Usambara und am Kili- mandjaro gebaut wird, auf Kischamba vigonjo genannt und dort offenbar die meist kultivierte Art, von den Wadjagga am Kilimandjaro rikua genannt. Die Stengel sind etwas stachelig, die Blätter ungeteilt und gegenständig.
D. odoratissima Pax. vom Niassa-Land, Ober-Guinea, Kamerun, Kongo und Angola, mit einfachen, gegenständigen Blättern.
D. alata L. vielleicht von Indien eingeführt, wird in Usambara unter dem Namen kilungu masi gebaut; mit geflügeltem Stengel. Sie hat kleine Luftknollen in den Blattachsen. Sie wird auch bei den Wadigo, in Zanzibar usw. gebaut.
D. dumentorum Fax. vom Seengebiet, Niassaland, Niger-Beirue, Kamerun, Unterem Kongo (auch im Malayischen Archipel?). Die Art hat gefingerte Blätter und stark stachelige Stengel.