sie benutzt haben. Ebensowenig scheinen die alten Griechen sie gekannt zu haben. Zu den Römern aber gelangten die Früchte während der Kaiserzeit, und man benannte sie nach corbis (Korb) oder corbita (Lastschiff) mit dem Namen cucurbita. mit welchem Wort in der späten Zeit im Italienischen die ganz fremden (amerikanischen) Kürbisse ebenfalls benannt wurden.
Der Flaschenkürbis, besonders der junge, zum Essen in gekochtem Zustand gebrauchte heißt in Ost-Afrika an der Küste mumunyc, mungunya, die Wassagara nennen ihn manghambi, die Wassukuma die großen kissavc, die kleinen kirerc, die Wagogo ntungu, die Wanyamwezi chulia, ssuha, die Wangoni mangunbondo, die Wahehe itondwc, filiera. die Waregga, westlich vom Albert-Edward-See ibandi , in Angola heißen sie binda.
Die Wanyamwezi sagen auch makoko (wie in Usambara), die Wamakonde matiti, die Wabondei mabodwc . die Wahiyao viangumbondo, die Wasegeyu mayungu. die Wakussu uhombo, die Wahombo bisabu; die Wadoe mayungu, bei Mkalama-Iranji kindi, in Uha viyungu vitevi, in Kiwinza viyungu, viantcli, viseiua. die Massai amalla. Es wird sich bei diesen Namen meist um die eßbaren, jungen Formen handeln. In Süd-Togo (Ewe) sagt man nach Westermann tre und go.
In Usambara heißen sie nach Holst kusu, nach Christen nangc, die Frucht derselben nangc, die kleinen Formen kinangi. Bei den Swahili werden die hohlen Früchte meist kibuyu genannt, wie die des Boabab-Baumes, manchmal nennt man sie auch dundu, bei den Wanyamwezi ikkulla, den Wagogo kipayo , den Wahehe lupayo, den Massai ingirra. Bei einigen dieser Namen wird es sich vielleicht um die Luffa-Gurke handeln.
Ich kann mir kaum ein Negervolk hier denken, das keine Flaschenkürbisse kennt, die zu allen möglichen häuslichen Zwecken benutzt werden und die auf Reisen das nötige Wasser aufnehmen. Jeder Träger hat sie an seinem Gürtel hängen, sei es auch nur als Schnupftabaksdose. So spielen sie im Leben der Leute eine sehr wichtige Rolle, da man Flaschen aus Glas doch nur selten hat und Tontöpfe als zu zerbrechlich nicht weit mitgeführt werden. Aber nicht nur als Gefäße werden sie benützt, sondern die jungen Früchte werden auch wie Kürbisse gegessen; von einer so viel gebrauchten Frucht gibt es natürlich auch eine Menge Varietäten. Holst führt aus Usambara 6 Sorten an: ngclc, mkomba, mbanga, nangc, (mit den Unterarten tungo, sisc, magoya-ya-tumbili, nelluvumbi), koba, makungulu. Wieweit diese Formen allgemein bekannt sind oder nur persönliche Wissenschaft des befragten Eingeborenen bilden, muß spätere Untersuchung lehren. Fast reife, flaschenförmige, grüne und harte, ziemlich kleine Früchte wurden mir hier in Amani unter dem Namen kiboma gebracht.
13. Luffa cylindrica Roem.
(L. aegyp tica Mill.) die Luffa-Gurke. Dieses Rankegewächs hat dreispaltige Ranken, langgestielte, 5—7-lappige oder 5—7-eckige, am Rande unregel-