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Ergebnisse der Arbeiten des Samoa-Observatoriums der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen
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DAS SAMOA - OBSERVATORIUM

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III.

Bericht über die Arbeiten des Samoa-Observatoriums in den Jahren 1905 und 1906

von

Dr. Franz Linke.

Einleitung.

Am 17. September 1904 trat ich in den Dienst des Samoa-Observatoriums. Die mir bis zur Abfahrt von Bremen am 4. November verbleibende Zeit wurde zu Besprechungen mit den Kuratoriumsmitgliedern in Göttingen, Unterweisungen durch Herrn Prof. Wiecheht betr. Neuerungen an den seismischen Instrumenten etc. verwandt. Zwei Tage verbrachte in Hamburg behufs Einführung in Drachen­experimente durch Herrn Prof. Koppen. Etwa eine Woche lang stellte ich Ver­gleichsmessungen mit dem magnetischen Theodoliten am Magn. Observatorium in Potsdam an, wobei ich Ratschläge des Herrn Prof. Adolf Schmidt betreffs der Arbeiten in Samoa einzuholen Gelegenheit hatte.

Aus dem Bestände der Südpolarexpedition wurde dem Sainoa-Observatorium eine große Zahl von Instrumenten und Materialien zur Verfügung gestellt, die soweit nötig war in brauchbaren Zustand versetzt und verpackt wurden.

Es hatte sich die Notwendigkeit herausgestellt, daß ein mit den Instrumenten vertrauter Gehilfe nach Samoa entsandt wurde. Einen solchen fanden wir in A. Possin, einem früheren Mitgliede der Südpolar-Expedition, der zur Erlangung einiger technischer Fertigkeit in der Reparatur von Instrumenten einige Zeit in den Werkstätten von G. BAKTELs-Göttingen unterwiesen wurde.

Für meine Überfahrt, die auf dem Wege Bremen-New-York-San Franzisco- Pango-Pango erfolgte, boten sich zwei Aufgaben: der Anschluß unserer magne­tischen Beobachtungen an die des Observatoriums in Cheltenham (Washington) und die Messung der Radioaktivität und Leitfähigkeit der Luft über den Ozeanen.