Versuche zu Kautschuk
II. Düngungsversuche zu Dauerkulturen.
Wie in diesen Berichten bereits wiederholt betont worden ist, erfordert die Bewertung der Düngungsergebnisse von Dauer* kulturen besondere Vorsicht, da einmal die Resultate sich erst nach mehrjähriger Fortsetzung der betreffenden Versuche mit Sicherheit zeigen und sie ferner durch sonstigeWachstumsfaktoren: Änderung der Jahresniederschlagsmenge usw. besonders nach* haltig beeinflußt und verändert werden können.
In Anbetracht dieser Schwierigkeiten ist, wie ebenso im Heft I und II, von einer allgemeinen Behandlung der bisher erzielten Ergebnisse auch im vorliegenden Berichte abgesehen und das bereits reichlich vorliegende Material für eine spätere zusammenfassende Mitteilung zurückgestellt worden.
Aus Mangel an Personal mußten leider die Beobachtungen der Versuche mit Dauerkulturen an der Zentralbahn und im Süden der Kolonie so lückenhaft bleiben, daß ihre Wiedergabe sich erübrigt.
Ausführliche Berichte liegen dagegen aus dem wichtigsten Versuchsgebiet dieser Art: dem Norden vor, und auf die dortigen Versuche kommt es wesentlich an.
10. Kautschuk (Manihot Glaziovii).
Ausführliche Berichte über Stammumfangmessungen und Zapfergebnisse liegen vor über die bisherigen Resultate der Düngungsversuche zu Kautschuk von folgenden Versuchsstellen:
a) Deutsch*Ostafrikanische Gesellschaft, Pflanzung Kange.
b) Pflanzung des Herrn Rosental in Neusagan.
c) Doa*Plantagengesellschaft, Pflanzung Mwule.
d) Maurui*Pflanzungsgesellschaft, Massowien.
e) Deutsch*Ostafrikanische Gesellschaft, Pflanzung Lt>n* guza.
f) Ostafrika-Kompagnie, Pflanzung Tanga.
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