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Bericht über die in Deutsch-Ostafrika aus Mitteln des Kali-Propagandafonds im Jahre 1911/12 ausgeführen Düngungsversuche
Entstehung
Seite
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Klassifiziert man die Östlichen Parzellen durch Noten von 1 bis 5, wobei 1 gegenüber 5 den doppelten Ertrag bedeutet, so ergibt sich folgendes Bild:

Parzelle . . .

2

4

6

8

10

Düngung . .

Ungedüngt

K + P

P

+ N

K + N

K + P + N

Note ....

4-5

4

3

2

2

Parzelle . . .

12

14

16

18

Düngung . .

K+2P+N

K+P+2N

K + 2 P+'/aN

Stalldung

Note ....

2-1

1

4-3

5-4

Die besten, also mit Note 1 bezeichneten Parzellen werden voraussichtlich einen Ertrag von etwa 15 Zentnern unentkernter Baumwolle pro Hektar (= 1 Ballen Lint pro Hektar) bringen. Auf den westlichen Parzellen wiederholt sich das Bild in ähnlicher Weise; nur ist hier die Baumwolle noch weiter zurück und wird einen wesentlich geringeren Ertrag, im besten Falle etwa 10 Zentner unentkernter Wolle bringen.

Maultier* und Rindviehdünger haben die bekannte heimische Stickstoffwirkung des Stallmists nicht in besonderem Maße ent* faltet, was nicht weiter zu verwundern braucht, da die hierzulande übliche Art der Einstreu und der Aufbewahrung dem Dünger wohl den meisten Stickstoff entzogen hat.

b) Mais.

Der Maisdüngungsversuch ist abgeschlossen und die fertigen Ernteresultate liegen vor. Sie betragen:

1

2

3

4

5

6

7 1

8 I

9

10

11 j

12 )

Parzelle

Gewicht

Mittel

Ertrag der ungedüngten

Düngung

in kg

in kg

Parzellen = 100 gesetzt

Ungedüngt

1 45 1 l 44 )

447*

100

K+P

( 65 )

1 51 i

58

130

P+N

1 71 i

I 38 1

547*

125

K+N

( 76 j

I 46 1

61

137

K+P+N

1 70 i

1 41 J

557*

125

2K+P++N

1 58 1

l 59 I

00

IO

131

4

41