Versuche der Regierungs* Stationen
Amani
Mpanganya
II. Versuche der Versuchsstationen des Gouvernements.
Wie oben auseinandergesetzt ist, liegt es den Regierungs* Stationen ob, neben der Überwachung der beschriebenen Ver* suche Privater ihrerseits exaktes, wissenschaftlich einwandfreies Material zur Düngungsfrage durch eigene Versuche mit je vier Kontrollparzellen zu gewinnen. Die Notwendigkeit dieser Er* höhung der Zahl der Kontrollparzellen hat sich jedoch erst im laufenden Jahr herausgestellt, während bei Beginn der Versuchs* tätigkeit gehofft wurde, mit zwei Kontrollparzellen auszukommen. Die bisher erzielten Resultate sind daher auch nur von zwei* parzelligen Versuchen gewonnen, wie sie in Zukunft auf den Stationen nicht mehr gemacht werden sollen. Sie sind daher wie die bisher beschriebenen Versuche zu bewerten, vor denen sie nur den Vorteil einer dauernden wissenschaftlichen Kontrolle voraus haben.
1. Versuche des Biologisch* Landwirtschaftlichen
Instituts Amani.
Seinem Charakter als Rotationsversuch entsprechend ist ein Ergebnis des Düngungsversuchs noch nicht erzielt worden.
2. Versuche der Baumwollstation Mpanganya.
Versuchsleiter und Berichterstatter: Landwirtschaftlicher Sach* verständiger Wunder.
Der Baumwolldüngungsversuch der Gouvernements* baumwollstation Mpanganya ist noch nicht geerntet worden, läßt sich also in seinem Ergebnis noch nicht übersehen. Über den Maisdüngungsversuch berichtet der Leiter wie folgt:
Allgemeines: Das Versuchsfeld liegt in dem Teil der Tal* ebene des Rufiyi, der im Süden vom Rufiyi, im Norden und Westen vom Rufiyi*Samani, im Osten vom Rufiyi*Delta begrenzt wird, etwa 35 m hoch über dem Meeresspiegel. Die vor* herrschende Windrichtung ist Südost.
Der Boden, leichter, lehmiger Sand im Alluvialgebiet des Rufiyitales, geht im Untergrund allmählich in schweren Lehm