Print 
Bericht über die in Deutsch-Ostafrika aus Mitteln des Kali-Propagandafonds im Jahre 1911/12 ausgeführen Düngungsversuche
Place and Date of Creation
Page
24
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image
 

Aus diesem Versuch geht unzweifelhaft hervor, daß die Dünger eine Wirkung zeitigten; insbesondere kann der Versuch zu gewissen Schlüssen berechtigen, da der Mais infolge früher Pflanzzeit der Trockenwirkung entwachsen war, und die als Kopfdünger gegebenen Nährstoffe durch die Novemberregen den Pflanzen sofort zugeführt wurden.

Auf der Pflanzung Makujuni (Gomba) wurde der Versudi auf einem ebenen, bewässerbaren Schlag angelegt. Und zwar war das Stück Land vor der Anlage des Versuches durch Furchenbewässerung mit Wasser gesättigt worden. Die Dünger wurden am 14. Dezember 1911 gestreut und eingehackt; am selben Tage noch wurde gesät. Die erwarteten Regen blieben aus, und schließlich versiegte auch das Bewässerungswasser, so daß nur eine sehr geringe Ernte zu verzeichnen war. Der Versuch ist wegen des ganz unregelmäßigen Standes der Parzellen leider unbrauchbar.

B. Düngungsversuche im Bezirk Moschi.

Eine Ernte der (3) Versuche hat noch nicht stattgefunden, Nach dem Stande der Parzellen sind jedoch positive, für die Düngung günstige Resultate zu erwarten.

8. Getreide.

Versuche zu Der Getreidebau, der in der ostafrikanischen Kolonie vielen Getreiden or t s di e besten Vorbedingungen findet, führt sich allmählich in steigendem Umfang ein. Besonders wo, wie in Westusambara, in Bahnnähe Absatzmöglichkeit vorhanden ist, wird dem Getreide bau reges Interesse geschenkt. Unter den dortigen Wirtschaft liehen Verhältnissen erschienen Versuche besonders angezeigt Unter der Leitung des BiologischsLandwirtschaftlichen Institut Amani wurden sechs Düngungsversuche auf den Pflanzungei Irente, Hedderode, Gare und Bangala angelegt.

Von diesen Versuchen sind allerdings zwei und zwar je ein Roggen* und WeizemDüngungsversuch in Irente durch die Dürre des Jahres so geschädigt worden, daß die Resultate wert' los sind. Allgemein ließ sich jedoch eine sehr starke Wirkung der Düngung, besonders der Phosphorsäure, feststellen. Vor den übrigen vier Versuchen steht die Ernte noch aus. Sowei* sich nach dem Stande ein Urteil fällen läßt, werden diese Versuch voraussichtlich den Erfolg der Düngung glänzend demonstrieren

24

g

t<

fl

ZI

a

w

K

a

4

F

d

ei

ai

je

w

b«

T

kl

je

H

da

ge

wi

je1

ne

au