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I. Versuche auf privaten Unternehmungen.
1. Kautschuk ('Manihot Qlaziovii).
Die Grundzüge der Anlage der Düngungsversuche zu Kaut« Versuche zu schuk sind aus Anlage I Seite 45 ff. zu entnehmen. Von Einzel« Kautschuk berichten sollen die folgenden hier Erwähnung finden, da aus ihnen die Art der Versuchsanstellung genauer ersichtlich ist. Von einer Mitteilung der schon in tabellarischer Form vorliegenden Beobachtungen und zahlenmäßigen Ergebnisse des ersten Ver« suchsjahres wird dagegen bei Kautschuk, wie bei Baum« und sonstigen Dauerkulturen überhaupt — Kokospalmen, Kakao,
Kaffee und Sisalhanf — im folgenden grundsätzlich abgesehen, weil die Einflüsse der Düngung bei derartigen Gewächsen naturgemäß erst nach längerer Zeit, jedenfalls aber nicht vor Ablauf des zweiten Jahres klar hervortreten können. Die im ersten Jahr gewonnenen Werte bieten somit nur im Zu« sammenhang mit den späteren Ergebnissen ein praktisch und wissenschaftlich verwertbares Material, während sich vor« läufig irgendwelche sicheren Schlüsse aus ihnen nicht ziehen lassen.
A. Versuche in den Bezirken Tanga und Wilhelmstal unter Kontrolle des Biologisch#Landwirtschaftlichen Instituts Amani.
Versuchsleiter und Berichterstatter: Dr. Eichinger.
a) Kange (Deutsch«Ostafrikanische Gesellschaft).
Die Pflanzung liegt einige Kilometer landeinwärts von Tanga und hat ziemlich viel Regen. Der Boden der Pflanzung ist zum größten Teil jener tonige Sandboden, wie er an der Küste sehr häufig ist. Er ist meist mit Sisal bebaut, der mittelmäßig wächst. Auf den höher gelegenen Rücken ist roter, mit Sand gemischter Boden vorherrschend, der mit Kautschuk bepflanzt ist. Das Wachstum der Bäume ist mittelmäßig; sie leiden be« sonders stark unter Trockenheit und werfen dann schnell die Blätter ab. Das Versuchsfeld liegt in einer Neuanlage auf ähnlichem Boden; als Untergrund ist Jurakalk vorhanden, der
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