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nter der Bezeichnung Ostasien sind hier alle diejenigen Länder zu
sammengefasst, die östlich von Turkestan und Indien gelegen sind, nämlich China, Korea, Japan, Hinterindien und die südostasiatische Inselwelt.
Nächst Indien ist es China, wo wir die ersten Nachrichten über die Baumwolle, „mienhwa“, finden. Schon zur Zeit des Kaisers Yao, um 2300 v. Chr., sollen hier Zeuge daraus verfertigt worden sein. Aber die Baumwollkleider waren noch in späteren Jahrhunderten so selten, dass sie den chinesischen Kaisern bei feierlichen Anlässen als besondere Kostbarkeiten zu Geschenken dargebracht wurden. Während mehrerer Jahrhunderte fehlt dann jede Nachricht darüber, dass die Staude in China zu Bekleidungszwecken angebaut worden sei; erst im siebenten Jahrhundert n. Chr. wird berichtet, dass sie ihrer schönen Blüten wegen in den Gärten von Peking gezogen würde. C. Scherzer teilt auch mit, dass um das Jahr 600 die Umgegend von Kaou-tschang, ein Teil des heutigen Distriktes von Schanghai, in grosser Menge eine Pflanze erzeugte, „deren Früchte den Cocons des Seidenwurms ähnlich sehen und einen faserigen Stoff wie dünnen Flachs enthalten, „pih-ti-tsz“ oder „der Ballen des weissen Konglomerats“ genannt.“ Zur selben Zeit soll der Kaiser Wuti eine baumwollene Kleidung gehabt
SIEBZEHNTES KAPITEL.
Ostasien und Australien.
1. China.