NEUNTES KAPITEL.
Die Baumwolle im Völkerleben.
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isher war davon die Rede, auf welche Weise die Baumwolle behandelt wird und welche Bewegungen sie durchmachen muss, um zu ihrem letzten Zwecke und an die schliessliche Stelle ihres Verbrauchs zu gelangen. Es konnte dabei nicht ausbleiben, dass dabei gelegentlich Andeutungen über die mannigfache Verwendung eingeflochten wurden, die der ungemein wichtige Gegenstand in dieser oder jener Form findet. In der That hat sich die Baumwolle zu einem der unentbehrlichsten Bedürfnisse im Haushalte der Menschheit herausgebildet, und ihr Fehlen würde eine empfindliche Lücke zurücklassen, die durch nichts anderes geschlossen werden könnte.
1. Baumwollkleidung.
Im Völkerleben ist es in erster Linie die Kleidung, die man daraus gewinnt. Durch selbständige Erfindung geschah dies bekanntlich zuerst in Indien, in den alten Kulturländern Amerikas und wahrscheinlich in gewissen Teilen des tropischen Afrikas. Die letzteren beiden Entstehungsherde aber sind auf sich selbst beschränkt geblieben und haben keinen Einfluss auf weitere Entfernungen ausgeübt. So ist auch hierfür Indien der Ausgangspunkt einer grossartigen Entwicklung geworden, die nicht näher geschildert zu werden braucht, da sie sich auf denselben Wegen