»I*
FÜNFTES KAPITEL.
Die Nebenprodukte -<*
DER BAUMWOLLPFLANZE.
♦
7jf ls Nebenprodukte der Baumwollpflanze sind alle diejenigen Ver- Wertungen zu bezeichnen, die von ihr gewonnen werden ausser der zum Spinnen verwendeten Faser. Dabei kommen nicht nur die Stengel und die Samenkörner in Betracht, an die man in erster Linie zu denken pflegt, sondern unter diesen Gesichtspunkt fällt auch die Anwendung gewisser Teile in der Heilkunde.
1. Die Baumwolle in der Heilkunde.
Der pflanzliche Teil der Baumwollstaude enthält nach dem U. S. Dispensatory viel Schleim und kann daher als linderndes und erweichendes Mittel gebraucht werden. Auch die Rinde der Wurzel soll heilkräftige Eigenschaften besitzen. In den Südstaaten der Union wendet man bei Wechselfieber eine Abkochung an, die zu gleichen Teilen aus Samenkörnern und Wasser besteht; der Kranke nimmt ein oder zwei Stunden vor dem erwarteten Krankheitsanfall eine Theetasse voll davon ein. Nach Ainslie thut eine aus dem Samen von G. barbadense gewonnene Emulsion gute Dienste bei Darm- und Brustkrankheiten. Das Samenöl selbst, äusserlich angewendet, trägt dazu bei, die Haut von Flecken und