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Drittes Kapitel.
Fig. 32. Ägyptischer Ballen. Fig. 33. Amerikanischer Ballen.
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fünf Mal weniger fertig als die Sawgin, greift aber auch die Fasern lange nicht so sehr an.
Ausserhalb der Vereinigten Staaten hat das von diesen ausgehende System, das „Ginning“, in Ägypten und in Brasilien fast vollständigen Eingang gefunden. In Indien werden die als Broach und Dharwar be- zeichneten Fiandelssorten ebenfalls mit amerikanischen Maschinen entsamt; dies ist auch teilweise bei den Sorten Dhollerah und Oomrawuttee (Amraoti) der Fall; im übrigen Indien aber bedient man sich, wie bereits bemerkt, der Churkas, deren Leistung ein in jeder Beziehung mangelhaftes Ergebnis liefert. Allerdings ist zu bemerken, dass gewisse indische Sorten wegen ihrer geringen Faserlänge nur auf diese Weise entsamt werden können.
4. Verpackung.
Unmittelbar auf das Egrenieren folgt das Pressen der Baumwolle und das Verpacken derselben zu Ballen, ein Vorgang, der ebenfalls mit Maschinen ausgeführt wird, die im Laufe der Zeit einen hohen Grad von Vollkommenheit erreicht haben. Dabei wird die Baumwollmasse möglichst dicht zusammengepresst zu einer rechteckig-kubischen Form, diese in Packrapper eingehüllt und mit eisernen oder stählernen Bändern verschnürt.