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Die Baumwolle nach Geschichte, Anbau, Verarbeitung und Handel, sowie nach ihrer Stellung im Volksleben und in der Staatswirtschaft / im Auftr. und mit Unterstützung der Bremer Baumwollbörse bearb. und hrsg. von A. Oppel
Entstehung
Seite
59
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Die Baumwolle als Pflanze.

59

No.

Bezeichnung der Art

Name

des Urhebers

Titel des betreffenden Werkes

Jahr der Veröffent­lichung

40

G. roseum

Todaro

Osservazloni sui cotoni S. 22

1863

41

albiflorum

26

42

cernuum

31

43

neglectum

35

44

intermedium

. \

41

45

Roxbourghi

; '

. 45

46

wightianum

47

47

caespitosum

64

48

glabratum

69

49

maritimiim

83

50

Figarei

Rel. cot. colt. nellanno 1864 S 12

1864

51

microcarpum

15

52

drynariodes

Seemann

Flora vitiensis S. 22

1865

53

tomentosum

Nuttall

Seemann, Fl. vit. S. 22

1865

54

sandwicense

Pariatore

Specie dei cotoni S. 37

1866

55

tai'tense

39

56

--- mexicanum

Todaro

Ind. sem. h. bot. pan. 1867 S. 20

1868

57

Stocksii

Masters

Hk. fl. Brit. Ind. S. 346

1874

58

- - Robinsonii

F. Müller

Fragm. phyt. Aust. IX S 126

1875

59

populifolium

127

60

thespesioides

--

4. Verschiedene Namen der Baumwolle.

Zum Schluss dieses Abschnittes mögen noch einige Mitteilungen über die Herkunft der gebräuchlichsten Bezeichnungen für Baumwolle in den verschiedenen Sprachen folgen. Soweit die Namen hier nicht genannt sind, finden sie sich in den späteren Kapiteln.

Die Herkunft des deutschen WortesBaumwolle ist klar; es will eben sagen, dass der damit bezeichnete Faserstoff von Bäumen stammt und einen wolligen Charakter hat. Das deutsche Wort findet sich dann in mancherlei Umgestaltungen und Veränderungen in mehreren anderen nordeuropäischen Sprachen germanischer und slavisch-littauischer Rasse vor.

Eine grössere Verbreitung hat die arabische Benennungel kutn gefunden; sie liegt im Spanischen al-godon, im Italienischen cotone, im Französischen coton, im Englischen cotton, unserm Kattun, Mittellateinisch cotonum, coto, Russisch kutnja, Rumänisch kutnie u. s. w. vor.

Herrscht dieses Wort mehr im Westen Europas, so regiert im Osten ein byzantinisch-orientalischer Ausdruck für Baumwolle, ln ihm scheinen zwei verschiedene Bestandteile zusammengeschmolzen zu sein, einmal ein orientalisches, noch nicht sicher erklärtes Wort: pambak (Baum,