tofiga Bestimmung, Ernennung; die meisten Ämter sind durch tofiga in Anerkennung von Verdiensten von Königen vergeben; meist bei mavaega.
toga nennt man im Gegensatz zu ‘oloa (siehe dort) die Gaben der Braut, meist in feinen Matten Cie töga) bestehend (siehe nunu. syn. auch saga; II. d. 2). tui im Zusammenhang mit Tuimanu'a, Tuitoga, Tuiiiti, Tui- aana, Tuiatua, König in alter Zeit andeutend (siehe tupu). tu'itu'i gleich tafa'i „die Stützen des Thrones“ (siehe tafa'ifä). tuiga der Kopfschmuck der taupou und manaia bei Festen, bestehend aus gebleichten Menschenhaaren (fulufulu), Strähnen roter Papagei-Federn (ie ’ula) und dem Dreistab (lave), neuerdings meist mit Spiegel versehen. Dazu das pale fuiono siehe Tafel I und II. Band, tufuga der Zimmermann für Boote, Häuser u. s. w.; tufuga ta tatau der Tättowierer u. s. w. tulafale (p. 10) der „Sprecher“ im Gegensatz zum ali'i dem „Häuptling“. Im allgemeinen sind die tulafale die Diener der Häuptlinge^ die den Willen ihres Häuptlings im fono zur Geltung bringen. Aber dies wechselt sehr von Ort zu Ort, und kann an Orten, wo mächtige Sprecherhäuptlinge sind, tulafale ali'i, wie z. B. in Aleipata, Matautu, Leulumoega u. s. w. ins Gegenteil sich verdrehen. Im allgemeinen beraten die Sprecher einer Dorfschaft über Gemeindeangelegenheiten, die Distriktssprecherhäuptlinge über Distriktsangelegenheiten. Ja, die Vergebung der Titel und Würden ruht, meist durch tofiga, vollkommen in den Händen der Sprecherhäuptlinge, und sie bekommen dafür als Entgelt Staatsmatten von dem erwählten Häuptlinge. Auch für andere Dienste (siehe ai ali'i taga bei S t u e b e 1 p. 127) können die tulafale Matten (oder gar Land) bekommen, während dies bei Häuptlingen nicht eintreten kann. Will aber ein Häuptling, z. B. beim ‘ie lagi, Königssterbe-Matten bekommen, so nimmt er für die Zeit einen tulafale-Namen an und meldet dies den Gebern.
Umgekehrt können die Sprecherhäuptlinge, die tulafale ali'i, Häuptlingsnamen annehmen, wie z. B. Alipia in Leulumoega als Häuptling Galu heisst. Die kleinen Namen nennt man auch wohl igoa fa'asausaunoa. Uber die Thätigkeit der tulafale als Essensausteiler, als Boten und in dem grossen fono siehe bei Aana, Atua und Tuamasaga. Die niederen tulafale heissen tulafale vaipou (siehe pou).
tulafale ali'i selbständige, den Häuptlingen nicht unterstehende Sprecher (siehe tulafale). Sie sind als Häuptlinge aufzufassen, die das Recht haben, einen tulafale-Namen anzunehmen, um sowohl im fono sprechen zu können, als auch bei der Mattenverteilung der Titelhäuptlinge eine Staatsmatte ('ie o le malö) erhalten zu können. Sie können die Titel vergeben, aber selbst keine erhalten. Ihre Entstehung ist wohl so zu denken, dass ein Häuptling die Tochter eines tulafale heiratete und auf den Sohn beide Namen übergehen. Die Gewalt kommt aber meist durch tofiga. Sie rangieren in der Kawa oft vor den Häuptlingen (auch ali'i tulafale).
tulagi „Vorbemerkung“, eine kurze Erzählung, die einem Gesang (solo) zu dessen Verständnis vorausgeschickt wird, tulou | „gegrüsst“ (siehe flp.i. In Hawai'i nach Pratt tulouga | „sich in Ehrfurcht beugen“, tumua Vororte, Regierungsorte (von tü stehen, mua zuvorderst) werden Leulumoega und Lufilufi auf Upolu genannt (siehe dort), im Gegensatz zu Afega, das laumua genannt wird. Aber auch Safotu und Palauli auf Savai'i erhielten als Auszeichnung für Kriegsdienste den Namen tumua ehrenderweise zuerkannt, tupu (p. 10) „König“, von tupu wachsen, nämlich zu den Titeln und zur Macht gewachsen, was man von einem tafa'ifä sagt. Das Wort scheint alt und seine Bedeutung (siehe Stair p. 76), obwohl angegeben wird, dass es durch die Missionare eingeführt sei.
c) Namen-Index.
Reihenfolge der Buchstaben nach Pratt, Dictionär: A, E, I, 0, U, F, G, L, M, N, P, S, T, V.
Bemerkungen zum Namen-Index. Beachte beim Suchen eines Namens, dass er mit oder ohne den Artikel Le, 'o oder ‘o le Vorkommen kann und mit oder ohne das Praefix Sa. Statt n kann g oder umgekehrt auftreten und hei zusammengesetzten Namen können die Bindungspartikel a, i, o, o le, le, ia, na u. s. w. fehlen oder vorhanden sein. — Betreffs der Abkürzungen Tn. = Tuiaana, Tt. = Tuiatua u. s. w. siehe den Kopf des Buches.
Seite
‘A'ai o Fonoti.277
(Le) 'A'ai solo.322
A'aone.177
Aaone.252
Aaoti. 68
A'au.101
A'aufa'a'e'e.414
A'aumuli.435
A'aupinepine.414
A'alua.167
Aana 9, 14, 23, 27, 30, 148, 396, 418, 436
Aanavalei.232
A'atasilogogoa. 249, 294
Aasia. 97
A'atoe.283
‘Ae . . 54. 74, 128, 130, 195, 238, 419
A'ea. 46
A'eau. 81
Aeauli. 48
Seite
‘Ae'o'ainu'ü. 49, 74, 244, 247
A'ele. 224, 226, 258, 265
Aeno.338
A'evale.336
Ai.255
(o) Ai'a.286
Ai'i ... 162
Aioufitunu.268
Aioletuga.317
Aiolupotea. 75, 82, 99, 185
Aiono 150, 153, 154, 179, 203, 208, 342
Aionofa'asisina.245
Aionofina'i.177
Aionolefili'afa. 177, 297
Aionolevave.177
Aiga.319, 320
Aigaatai.14, 18
Aigaevalu.245
Aigailetai.160
Aigaga.153
Aigamasitele.
Seite
.241
Aiganalefili.
. . . 171, 185
(Le) Ailaoa Faleapuna. .
.278
(Le) Ailaoa Sagana . .
. . . 265, 278
‘Ailaso.
.313
'Aileli'a.
.281
Ailesi.
.343
Ainu'ü.
. 50
Aipunalagi.
.428
Aisau.
.306
Aituolepü.
.250
'Aiva'a.
.370
Ao.
. 393, 394, 413
Aoa.
. . . 313, 317
Aoee.
. 30
Aoefä.
. . . 177, 302
A'ofa .
. . . 425, 447
Aolele.
.92
Aoloau.
. 313, 331, 417
Aololoa.
.190