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Bd. 1 (1902) Verfassung, Stammbäume und Überlieferungen
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tofiga Bestimmung, Ernennung; die meisten Ämter sind durch tofiga in Anerkennung von Verdiensten von Königen vergeben; meist bei mavaega.

toga nennt man im Gegensatz zuoloa (siehe dort) die Gaben der Braut, meist in feinen Matten Cie töga) bestehend (siehe nunu. syn. auch saga; II. d. 2). tui im Zusammenhang mit Tuimanu'a, Tuitoga, Tuiiiti, Tui- aana, Tuiatua, König in alter Zeit andeutend (siehe tupu). tu'itu'i gleich tafa'idie Stützen des Thrones (siehe tafa'ifä). tuiga der Kopfschmuck der taupou und manaia bei Festen, bestehend aus gebleichten Menschenhaaren (fulufulu), Strähnen roter Papagei-Federn (ieula) und dem Dreistab (lave), neuerdings meist mit Spiegel versehen. Dazu das pale fuiono siehe Tafel I und II. Band, tufuga der Zimmermann für Boote, Häuser u. s. w.; tufuga ta tatau der Tättowierer u. s. w. tulafale (p. 10) derSprecher im Gegensatz zum ali'i dem Häuptling. Im allgemeinen sind die tulafale die Diener der Häuptlinge^ die den Willen ihres Häuptlings im fono zur Geltung bringen. Aber dies wechselt sehr von Ort zu Ort, und kann an Orten, wo mächtige Sprecherhäupt­linge sind, tulafale ali'i, wie z. B. in Aleipata, Matautu, Leulumoega u. s. w. ins Gegenteil sich verdrehen. Im allgemeinen beraten die Sprecher einer Dorfschaft über Gemeindeangelegenheiten, die Distriktssprecherhäuptlinge über Distriktsangelegenheiten. Ja, die Vergebung der Titel und Würden ruht, meist durch tofiga, vollkommen in den Händen der Sprecherhäuptlinge, und sie bekommen dafür als Entgelt Staatsmatten von dem erwählten Häupt­linge. Auch für andere Dienste (siehe ai ali'i taga bei S t u e b e 1 p. 127) können die tulafale Matten (oder gar Land) bekommen, während dies bei Häuptlingen nicht eintreten kann. Will aber ein Häuptling, z. B. beimie lagi, Königssterbe-Matten bekommen, so nimmt er für die Zeit einen tulafale-Namen an und meldet dies den Gebern.

Umgekehrt können die Sprecherhäuptlinge, die tulafale ali'i, Häuptlingsnamen annehmen, wie z. B. Alipia in Leulumoega als Häuptling Galu heisst. Die kleinen Namen nennt man auch wohl igoa fa'asausaunoa. Uber die Thätigkeit der tulafale als Essensausteiler, als Boten und in dem grossen fono siehe bei Aana, Atua und Tuamasaga. Die niederen tulafale heissen tulafale vaipou (siehe pou).

tulafale ali'i selbständige, den Häuptlingen nicht unter­stehende Sprecher (siehe tulafale). Sie sind als Häuptlinge aufzufassen, die das Recht haben, einen tulafale-Namen anzunehmen, um sowohl im fono sprechen zu können, als auch bei der Mattenverteilung der Titelhäuptlinge eine Staatsmatte ('ie o le malö) erhalten zu können. Sie können die Titel vergeben, aber selbst keine erhalten. Ihre Ent­stehung ist wohl so zu denken, dass ein Häuptling die Tochter eines tulafale heiratete und auf den Sohn beide Namen übergehen. Die Gewalt kommt aber meist durch tofiga. Sie rangieren in der Kawa oft vor den Häupt­lingen (auch ali'i tulafale).

tulagiVorbemerkung, eine kurze Erzählung, die einem Gesang (solo) zu dessen Verständnis vorausgeschickt wird, tulou |gegrüsst (siehe flp.i. In Hawai'i nach Pratt tulouga |sich in Ehrfurcht beugen, tumua Vororte, Regierungsorte (von stehen, mua zuvor­derst) werden Leulumoega und Lufilufi auf Upolu genannt (siehe dort), im Gegensatz zu Afega, das laumua ge­nannt wird. Aber auch Safotu und Palauli auf Savai'i erhielten als Auszeichnung für Kriegsdienste den Namen tumua ehrenderweise zuerkannt, tupu (p. 10)König, von tupu wachsen, nämlich zu den Titeln und zur Macht gewachsen, was man von einem tafa'ifä sagt. Das Wort scheint alt und seine Bedeutung (siehe Stair p. 76), obwohl angegeben wird, dass es durch die Missionare eingeführt sei.

c) Namen-Index.

Reihenfolge der Buchstaben nach Pratt, Dictionär: A, E, I, 0, U, F, G, L, M, N, P, S, T, V.

Bemerkungen zum Namen-Index. Beachte beim Suchen eines Namens, dass er mit oder ohne den Artikel Le, 'o odero le Vorkommen kann und mit oder ohne das Praefix Sa. Statt n kann g oder umgekehrt auftreten und hei zusammen­gesetzten Namen können die Bindungspartikel a, i, o, o le, le, ia, na u. s. w. fehlen oder vorhanden sein. Betreffs der Abkürzungen Tn. = Tuiaana, Tt. = Tuiatua u. s. w. siehe den Kopf des Buches.

Seite

A'ai o Fonoti.277

(Le) 'A'ai solo.322

A'aone.177

Aaone.252

Aaoti. 68

A'au.101

A'aufa'a'e'e.414

A'aumuli.435

A'aupinepine.414

A'alua.167

Aana 9, 14, 23, 27, 30, 148, 396, 418, 436

Aanavalei.232

A'atasilogogoa. 249, 294

Aasia. 97

A'atoe.283

Ae . . 54. 74, 128, 130, 195, 238, 419

A'ea. 46

A'eau. 81

Aeauli. 48

Seite

Ae'o'ainu'ü. 49, 74, 244, 247

A'ele. 224, 226, 258, 265

Aeno.338

A'evale.336

Ai.255

(o) Ai'a.286

Ai'i ... 162

Aioufitunu.268

Aioletuga.317

Aiolupotea. 75, 82, 99, 185

Aiono 150, 153, 154, 179, 203, 208, 342

Aionofa'asisina.245

Aionofina'i.177

Aionolefili'afa. 177, 297

Aionolevave.177

Aiga.319, 320

Aigaatai.14, 18

Aigaevalu.245

Aigailetai.160

Aigaga.153

Aigamasitele.

Seite

.241

Aiganalefili.

. . . 171, 185

(Le) Ailaoa Faleapuna. .

.278

(Le) Ailaoa Sagana . .

. . . 265, 278

Ailaso.

.313

'Aileli'a.

.281

Ailesi.

.343

Ainu'ü.

. 50

Aipunalagi.

.428

Aisau.

.306

Aituolepü.

.250

'Aiva'a.

.370

Ao.

. 393, 394, 413

Aoa.

. . . 313, 317

Aoee.

. 30

Aoefä.

. . . 177, 302

A'ofa .

. . . 425, 447

Aolele.

.92

Aoloau.

. 313, 331, 417

Aololoa.

.190