Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1902) Verfassung, Stammbäume und Überlieferungen
Entstehung
Seite
320
Einzelbild herunterladen
 

W

i:

II

m

320

Tulouga 11 a a 'ou anoalo Gegriisst ihr Königssöline

'o Ufanafä Ufanafä

ina Toiaivao und Toiaivao

tulouga na le suafa o Mata gegriisst der Name des Mata tulouga na lau afioga a Taua'a gegriisst. deine Hoheit Taua'a

manialu mai laia 'oe Äiga möge es dir Wohlergehen Aiga

anoalo ist Manu'a-Wort für aloali'i, Königssöhne, indem Ufanafä 1 (auch Ti'a wird dafür angegeben) ein Nach­komme des Faumninä ist (siehe 10. Au- nn'u). Titoiaivao heisst der Vater des Faumninä (gen 23. p. 170).

Sprecher.

siehe Mata'afa-Linie IV. C. b. 2. gen 23 bis 24 ip. 296).

äigaFamilie weist auf Alofau für sich hin; so heisst auch Manono (p. 160).

12. Amouli.

Derselbe Name Amouli gehört einer Dortschaft von Tau (Manu'a) an. Amouli liegt auf Tutuila, der Insel Aunu'u direkt gegenüber.

Tulouga na 'oe le faleono

Gegriisst du das Haus der Sechs 6 Sprecherhäuptlinge waren ehemals hier;

nun sind nur die beiden folgenden

tulouga na 'oe le matua 'o 'Utn gegriisst du der Älteste 'ütu

ma lau tofä a Gogo tulouga na a lau afioga a Fepulea'i

tulouga na lau tofä a Fuata

und deine Ehrwiirden Gogo gegriisst deine Hoheit Fepulea'i

noch übrig.

Ein Sprecher Utn ist auch in Vailoa in Aleipata, Upolu (p. 284).

Name kommt von Upolu: Tuiatua Fe­pulea'i IV. 0. b. 1. gen 13.

gegriisst deine Ehrwiirden Fuata tulouga na lau afioga a Fonoti gegriisst deine Hoheit Fonoti

sein tulafale. Vergl. die Fuata von Vai- mauga p. 230.

Fonoti war ein König der Tuiaana-Linie (gen 25. p. 171).

tulouga na lau tofä a Sagaatu gegriisst deine Ehrwiirden Sagaatu sein Sprecher.

manialu mai laia 'oe le faleono wohlergehe es dir dem Haus der wie oben auf die Gemeinde Amouli hin-

Sechse

weisend.

D. 0 le Fagaloa.

Fagaloa, dielange Bucht von Tutuila, ist gemeinhin als Pagopago-Bucht bekannt. Die Dorf schalten, welche innerhalb der Bucht liegen, werden von den Sprechern aber als ma'upütasi, das einzige Häuptlingshaus, des Mauga nämlich zusanimengefässt; diese sind: Pagopago, Aua, Fanatogo und die Sprengel Leloaloa und Fagaalu. Die Ortschaften sind nur von geringer Grösse, da nahezu ringsum das Land vom Wasser aus sehr rasch steil ansteigt. Nur hinter Pagopago ist ein etwas grösseres Thal, das aber auch blind endet. Der innere Teil des Hafens ist mit Saum- riften besetzt von sehr geringer Breite. Die katholische Mission hier befindet sich bei Aua, dem Ein­gang von der See aus direkt gegenüber. In diese Bucht hatten sich einst auch die Tonganer fest­

gesetzt, wurden aber durch den Häuptling Fua'autoa von Pagopago vertrieben (siehe, c. 10). Auch ist es wahrscheinlich, dass der nach Neuseeland ausgewanderte Lata (Rata) von hier seinen Aus­gang nahm, indem die Familie Tavai (Tawhaki) seine Almen sind (b. C. und VI. c. 27).

Die Einfahrt zur Bucht ist gekennzeichnet durch zwei Berge: im Osten der P e i v a, im Westen

der über 700 m hohe spitze Matafao, der angeblich seinen Namen daher hat, dass man von ihm aus an schönen Tagen den Fao auf Upolu sehen kann, dem er übrigens sehr ähnlich sieht.

'O le ao tetele o Fagaloa.

Tulouga 'oe le ma'upü tasi Gegriisst du das eine Häuptlings-

tulouga a lau susuga Mauga, 'o le tama'asau(tafäo pa')

haus

gegrüsst deine Mächtigkeit Mauga

und seine grausamen Leute

1 Vergl. die usoali'i des Sagapohl in Masefau. 3.

die grossen Ehren von Fagaloa.

Mauga beherrscht als Höchster ganz Faga­loa absolut; da er mit nahezu allen Häuptlingen seines Histriktes verwandt und verschwägert ist, so ist alles eine einzige Familie.

über Mauga-Stammbaum siehe b. B.; su­suga meint hier die dämonische Gewalt, für fa'asau heisst es auch tafao pa'; gemeint ist, dass die Leute des Mauga auf einer Reise an den andern Orten sich alles herausnehmen dürfen, weil Mauga so mächtig ist. pa' bedrückend (P r a 11).