Erste Übungen in Nyakyusa.
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i. Das Subjekt-Fürwort.
Das Subjekt-Fürwort lautet nach Personen und Klassen wie folgt: Sing. I Plur.
n
„ich“.
tu
„wir“;
u
„du
U
J
mu
„ihr“
1 .
Kl.
a „er, sie, es“;
va
„sie“;
2.
55
YU,
vi;
3.
55
vu,
—
4.
55
li
ya;
5.
55
l n, \
6.
si;
55
3h J
7.
55
ki,
fi;
8 .
55
ka,
tu;
9.
55
ku.
In der 3. Person entsprechen diese Fürwörter — mit Ausnahme des Singulars der Personalklasse, der a hat — im ganzen den betreffenden Hauptwort-Klaßpräfixen und zwar der prädikativen Stammform derselben, hi den Klassen, wo der Konsonant des Präfixes m ist, fällt dieses ab und wird durch y ersetzt; also tritt yu, yi, ya für mu, mi, ma ein. In der m'-Klasse fällt das n ab und wird im Singular durch j, im Plural durch s ersetzt; so entsteht ji und si. (Das s von diesem si ist eine Verschmelzung von li 1 ).) Auch hier, wie bezüglich des Hauptwortpräfixes, fällt die lu- Klasse im Plural mit der m'-Klasse zusammen.
Für n „ich“ gelten lautlich dieselben Pegeln wie die in § 6 b) für das n vom Präfix ini (m) angegebenen, daß es nämlich vor den starken Spiranten (J\ s, h) und vor den Nasalen schwindet, d. h. von ihnen aufgesogen wird; ferner daß es sich einem folgenden Konsonanten assimiliert, also vor Labialen zu m, vor Velaren zu n wird; ebenso daß es gleichzeitig auf die starken Explosiven (Aspiraten) abschwächend, auf die schwachen Frikativen verstärkend wirkt, also: n + p und n + v zu mb, n + t und n + l zu nd, n-\-j zu ndj,
n + k und n-\- y zu iig wird.
Beispiele:
mbokile (— n -f pokile) „ich habe gerettet“; mbcdile (= n -f valile) „ „ gezählt“;
') Dies zeigt die Sprachvergleichung im Bantu; vgl. besonders das entsprechende li des Sotho.