Niederschlagsmenge
Regenzeit
Trockenzeit
Kamerun
An der Küste sehr stark; im Binnenlande geringer.
Im Süden schwächer als im Norden.
Im Kamerun-Ästuar: Juni bis September.
Im Nov. bis Febr. sind die Niederschläge schwächer; eine eigentliche Trockenzeit fehlt.
Togo
An der Küste (600 bis 700 mm) geringer als im Innern (1550 mm).
Küste: März bis Juni, Sept., Nov.
Hochland: Juli b. Okt.
Küste: Die übrigen Monate.
Hochland: November b.
. Februar.
Kaiser
Wilhelmsland.
Reichlich, aber örtlich verschieden, 3000—7000 mm.
In allen Monaten Niederschläge.
Zur Zeit des SO.-Passats regnet es seltener und weniger stark.
Bismarck-
Archipel.
Reichlich (2000 mm auf Neu-Pommern.)
Am stärksten während der Nordwestwinde.
Nicht beobachtet.
Marshall-
Inseln.
Ungewöhnlich reichlich, im Norden geringer.
Nicht abgegrenzt.
Nur Jan. u. Febr. sind etwas weniger regenreich.
Karolinen,
Palau,
Marianen.
In der Regenzeit ca. 2000 mm, in der Trockenzeit ca. 500 mm.
Während der wechselnden Winde (Juni b. Okt.)
Während des Nordostmonsuns.
Samoa.
Reichlich (3400 mm).
Dezember b. April.
Während des Südostmonsuns.
Abgesehen von den zeitweise auftretenden Dürren müssen also auch die Niederschlagsmengen als dem Plantagenbau im allgemeinen günstig bezeichnet werden.
Nach diesen allgemeinen Feststellungen werfen wir einen Blick auf die Gestaltung der klimatischen Verhältnisse in den einzelnen Gebieten.
b) Das Klima Deutsch-Ostafrikas.
Das Küstengebiet steht von Mitte November bis Mitte März, der heißen Zeit (bei den Eingeborenen musimu genannt), unter dem Einfluß des Nordostmonsuns, der im Januar seine größte Stärke erreicht und von den Suaheli kaskazi genannt wird. Von Ende April bis Anfang Oktober tritt an dessen Stelle der Stid- ostpassat (kusi) auf, der nach Norden zu in den Südwestmonsun des indischen Ozeans übergeht, ln den Zwischenzeiten, Mitte März bis Ende April (von den Eingebornen malelezi oder tanga mbili genannt) und Anfang Oktober bis Mitte November (demali) wechselt die Windrichtung, doch herrschen leichte östliche Winde vor.