Klima.
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steigt bei Mkunga (nach dem Austritt aus dem Gebirge) zu einer Breite von 23 m und einer Tiefe von 2 in (zur Regenzeit). Er nimmt kurz vor seiner Mündung in den Wann noch den krystallklaren Singwe (20 in breit und 1 in tief) und den Lukindo (20 in breit und 1,s» in tief) auf.
Der Rukigura (Mbusine oder Kikula) mündet bei Mfute in den Wann. Er ist ein reißendes, klares und fischreiches Wasser. Bei Mbusine beträgt seine Breite 20 rn, seine Tiefe 1,so in. Der Mittel- und Oberlauf wurde noch nicht erforscht. Last's Angaben darüber können nicht auf zweifellose Geltung Anspruch machen.
Die Karavanenstraße, welche über die erste Terrasse von Mrere nach Ndumi führt, wird von einer Anzahl nordsüdlich fließender Bäche durchschnitten, deren stärkster der Pakurehe bei Msisi zu sein scheint. Wo diese Gewässer entspringen, durch was für ein Land sie fließen und wo sie münden, ist gänzlich unbekannt.
Klima.
Die Küste hat ähnlichen Wechsel zwischen Trockenzeit und Regenzeit wie Sansibar. Je weiter man nach dem Innern vordringt, desto höher steigert sich die Menge der Feuchtigkeit; denn der vom Meere her wehende Ostwind wird am Ostrand der Gebirge abgekühlt und verdichtet sich zu Thau- und Regenfall. Was in der Mitte zwischen Gebirge und Küste liegt, also die erste Terrasse, erhält weniger, aber wegen der geringen Breite nicht viel weniger Feuchtigkeit.
Im westlichen Theil von Useguha dauert die große Regenzeit von Januar bis Ende März oder Anfang April; die kleine Regenzeit nur ein paar Wochen, von Mitte September bis Anfang October. Dagegen fällt in Usagara und Nguru der Regen in allen Monaten. Die trockensten Monate sind August und September.
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