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Die deutschen Schutzgebiete : Erwerb, Verwaltung und Gerichtsbarkeit / Hellmuth Kuhn
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1908

1909

191038

1911

Mais

2 031 000

979 023

289 993

354 232

Palmkerne u. Palmöl

1 555 000

2 547104

3 266 591

5 266 853

Kautschuk

587 000

969 478

1 147 339

832 296

Baumwolle

366 000

417 499

455 714

554128

Lebende Tiere

133 717

241 551

229 036

413 749

Kakao

68 800

93 748

95 681

174 001

Elfenbein

80 730

46 418

33 362

33 947

§ 4.

raajii . ..

Ka m e ru n 39

In dem Küstengebiet des heutigen Kameruns hatte be­reits 1868 Adolf Woermann eine Handelsniederlassung an­gelegt. Seinem Beispiele folgten 1875 die beiden Kaufleute Jantzen und Thormälen. Als 1879 und 1881 zwei Kameruner Häuptlinge um den Schutz des Reiches baten, erhielten sie von Bismarck eine ablehnende Antwort.

Wie bereits unter Togo erwähnt worden ist 10 , änderte sich Bismarcks Kolonialpolitik durch seine Anfragen an Hamburg und Bremen. Er ersuchte deshalb Nachtigal, von Togo mit derMöwe nach Kamerun zu fahren. Nach seinem Eintreffen bestätigte Nachtigal die von den Ham­burger Kaufleuten geschlossenen Verträge und ließ auf der Jossplatte (14. Juli 1884) 41 , in Aquastadt, Bellstadt, Didostadt, Bimbia (21. Juli 1884), Malimba (22. Juli 1884), Klein-Batanga

38. Kol.-Atl. 1911 S. 9; Kol.-Bl. 1910 S. 813 ff.; Kol.-Bl. 1911 S. 121 ff., 280 ff., 709, 798 ff.; Kol.-Bl. 1912 S. 211, 303.

39. Böhme S. 52 ff.; Kühn S. 7 ff.; v. Stengel 1901 S. 11; Köbner 190S S. 58; Sembritzky, Kamerun, Berlin 1909.

40. Siehe S. 13.

41. Fast gleichzeitig versuchte England Kamerun zu erwerben.

Das zu diesem Zweck abgesandte Kriegsschiff kam jedoch zu spät in Dualla an (19. Juli 1884). Vgl. Sembritzky S. 4. {