Teil eines Werkes 
A (1895) Grundzüge der Pflanzenverbreitung in Deutsch-Ost-Afrika und den Nachbargebieten
Entstehung
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falcatus mit breit linealischen .Phyllocladien; fast alle finden sich auch in einiger Entfernung von der Küste. Stellenweise erheben sich aus den ver­witterten Korallenfelsen stattliche Dumpalmen (Hyphaene coriacea) und Pandanus; leider ist von den letzteren, wie von so manchen anderen Pflanzen, bei denen das Sammeln von Bliithen und Früchten einige Schwierigkeiten bereitet, noch kein zur Feststellung der Art geeignetes Material in das Berliner botanische Museum gelangt.

Id. Die Flora der Strandformationen in ihren Beziehungen zu der

der Nachbarländer.

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Wie die Meeresflora der ostafrikanischen Küste, so zeigt auch die ost­afrikanische Strandflora nahe Verwandtschaft mit den im Osten gelegenen Gebieten; denn es finden sich die Mangrovenpflanzen: Rhizophora mucronata von Massaua bis zum westlichen Kapland, auch auf den Seychellen und Madagaskar, Bruguiera gymnorrhiza von Sansibar bis Natal, auch im tropischen Asien, Ceriops Candolleana in Sansibar und Mossambik, auch im tropischen Asien und Australien, Dactylopetalum Woodii in Natal, andere Arten in Madagaskar, Lumnitzera racemosa in Sansibar, auch im tropischen Asien, Sonneratia acida, in Sansibar und Mossambik, auch im tropischen Asien, Avicennia officinalis vom Sinai bis Mossambik, auch in Madagaskar und im tropischen Asien.

Ein Blick auf die Mangrovenpflanzen Westafrikas zeigt uns, dass dort ziemlich dieselben Gattungen wie im Osten vertreten sind, dass aber die Arten derselben andere sind, welche zum Theil wieder an den Küsten des tropischen Amerika auftreten.

Von Senegambien bis zum Congo sind die Bestandtheile der Mangroven­formationen folgende: Rhizophora racemosa C. F\ W. Meyer von Sierra Leone bis Kamerun und im tropischen Amerika, 3 Arten von Dactylopetalum von Sierra Leone bis Kamerun, Conocarpus erecta L. in Oberguinea und Kamerun, auch im tropischen Amerika, Laguncularia racemosa Gärtn. im Nigergebiet und Kamerun, auch im tropischen Amerika, Avicennia africana P. Beauv. von Senegambien bis Angola, ähnlich der amerikanischen Avicennia nitida Jacq. Es zeigt also, abgesehen von der Gattung Dactylopetalum, die Mangrovem formation Westafrikas mehr Uebereinstimmung mit derjenigen Amerikas und die Mangrovenformation Ostafrikas mehr Uebereinstimmung mit derjenigen des tropischen Asiens.*) Von den unmittelbar an die Mangrovenformation sich an­schliessenden Bäumen und Sträuchern des ostafrikanischen Küstenlandes, Hibiscus tiliaceus, Thespesia populnea, Sideroxylon inerme (Tanga bis Kapland), Heritiera littoralis (Sansibar bis Sambesi), Pemphis acidula, finden sich die beiden ersten auch an den Küsten Westafrikas, die vierte und fünfte nicht in Westafrika, aber an den Küsten des tropischen Asiens.

Die Strandwälle werden sowohl im Westen wie im Osten durch Hyphaene geziert; aber im Osten ist es bis Tanga Hyphaene coriacea, bei Pangani H. crinita, während im Westen II. guineensis Thonn., II. benguelensis Wehv. und H. compressa Wendl. auftreten. Inwieweit diese Arten von den im Innern auf Sandboden auftretenden verschieden sind, bleibt noch zu ermitteln, wenn einmal vollständiges Material von allen Arten vorliegen wird.

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*) Vgl. auch Engler: Versuch einer Entwickelungsgeschichte der Pflanzenwelt II, S. 177.